Petition „Keine Abschiebungen nach Afghanistan“

8 Dez

Unterstützungsaufruf

„Keine Abschiebungen in den Krieg – Schutz für Geflüchtete aus Afghanistan!“

Für viele Geflüchtete aus Afghanistan konkretisiert sich zunehmend die
Gefahr einer drohenden Abschiebung. So sollen rund 12.500 der derzeit
etwa 250.000 Menschen aus Afghanistan bereits einen Abschiebebescheid
erhalten haben. Wir halten Abschiebungen nach Afghanistan für eine
Bedrohung für Leib und Leben der Betroffenen und rufen dazu auf,
Abschiebungen in ein Land, in dem Menschen der Tod droht zu unterlassen
und eine Bleiberechtsperspektive inklusive Integrationsleistungen für
die Betroffenen zu eröffnen.

Open Petition unterschreiben

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-abschiebungen-in-den-krieg-schutz-fuer-gefluechtete-aus-afghanistan

„Vom Töten leben“* in Deutschland

29 Nov

Seit über 200 Jahren lebt ein Ort vom töten. Groteskerweise begann die Produktion in einem Kloster…

Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen? Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in der schwäbischen Kleinstadt Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ gedreht hatte.
Was hat sich seitdem geändert? Er sucht BürgerInnen der Stadt, FriedensaktivistInnen und Gewerkschafter auf und versucht mit Beschäftigten des Rüstungskonzerns Heckler & Koch ins Gespräch zu kommen, wo die von Militär und Terroristen gleichermaßen geschätzten Sturmgewehre G3 und G36 hergestellt werden. Sein Film zeigt Kriegsschauplätze im Nahen Osten, in Afrika und auf dem Balkan. Dort wurde und wird noch immer mit Heckler & Koch-Waffen gekämpft.
* Quelle: WDR Vom töten leben Video

„Die Flüchtlingsrevolution“ Buchtipp *

26 Nov

Sie stehen immer und überall im schlechten Licht, und niemand will sie haben: Journalisten versuchen in einer Reportagensammlung, einen Kontrapunkt zur berüchtigten „Flüchtlingskrise“ zu setzen.
Es bedarf wohl eines weltumspannenden Netzwerks wie jenes der Weltreporter, das Thema Flüchtlinge aus dem nationalen Kontext zu lösen und fernab von Populismus einen globalen Blick auf Fluchtursachen und den politischen Umgang mit Flüchtlingen zu werfen. Mehr als zwei Dutzend Journalisten des „größten Netzwerks freier deutschsprachiger Autoren“ (Selbstbeschreibung) haben zum Band „Die Flüchtlingsrevolution“ beigetragen und mit ihren Reportagen eine so schillernde wie erschütternde Momentaufnahme der Schattenwelt der von Krieg, Gewalt und Armut Entwurzelten geschaffen.

„Wir leben nicht, wir warten.“
Die knappe Formel, mit der die pakistanische Englischlehrerin Fatima ihr Schicksal beschreibt, trifft auf die Mehrheit der weltweit 65 Millionen Menschen zu, die laut UNHCR auf der Flucht sind. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt gegen Minderheiten, politischer Verfolgung, Armut, Hoffnungslosigkeit und stranden irgendwo, oft für Jahre, manchmal für immer. Fatima wartet seit vier Jahren in Cisarua, einem Dorf sechzig Kilometer südlich der indonesischen Hauptstadt Jakarta, darauf, dass sich eine Tür in die Zukunft öffnet.
Bereits Anfang 2015, also lange vor dem schicksalhaften September 2015, in dem Angela Merkel die Grenzen vorübergehend öffnete, gab es 800.000 Asylsuchende – nicht in Deutschland, sondern in Südafrika.
Das größte Flüchtlingslager der Welt liegt nicht in Griechenland oder der Türkei, sondern in Kenia.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Feuilleton
*Marc Engelhardt (Hrsg.): „Die Flüchtlingsrevolution“. Wie die neue Völkerwanderung die ganze Welt verändert. Pantheon Verlag, München 2016. 351 S., br., 16,99 €.

Kalte Rechnung Afghanistan

26 Nov

Thomas de Maizière will, dass weniger Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland kommen. Interne Dokumente zeigen: Dafür setzt er auch das zuständige Bamf unter Druck.

Ginge es nach dem Grundgesetz und nach den internen Sicherheitseinschätzungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), müssten die meisten Menschen, die aus Afghanistan nach Deutschland fliehen, hier bleiben dürfen. Doch es geht bei den Asylentscheidungen nicht nach den Buchstaben des Gesetzes. „Eigentlich geben uns das Grundgesetz und das Asylrecht vor, wer bleiben darf und wer nicht. Dass jetzt so viele Afghanen abgelehnt werden, ist politisch so gewollt.“ Das sagt ein langjähriger Mitarbeiter des Bamf, der in der Behörde an verschiedenen Stellen eingesetzt war und um seine Zukunft fürchtet, wenn bekannt wird, wie er heißt. Sein Vorwurf: Wider besseres Wissen werden Menschen in ein lebensgefährliches Land zurückgeschickt, weil die Bundesregierung es so fordert.
Ein Indiz hierfür liefert der jährliche Geschäftsbericht der Asylbehörde. Der weist für jedes Herkunftsland eine sogenannte Gesamtschutzquote aus. Nimmt man nur die offizielle Zahl, gibt es kaum einen Unterschied. Nach dieser bekamen im vergangenen Jahr 47,8 Prozent aller afghanischen Flüchtlinge einen Asylstatus und im ersten Halbjahr 2016 immerhin noch 44,6 Prozent.
…weiterlesen.
Quelle: Zeit Online

Update zu den Hochbeeten

21 Nov

Ein herzliches Dankeschön an Anja Chalmin für ihren Einsatz, die neben ihren Umzug noch Zeit fand, die Hochbeete zu bauen und herzurichten.

…Ich denke die Saison ist wunderbar gelaufen. Die Beete wurden – nach Bau und Bepflanzung – ausschliesslich von Flüchtlingsfamilien, v.a. aber von Kindern, gepflegt. Bis auf einen Wirsing, mit dem niemand etwas anfangen konnte (eine Spende vom Hof Kubitzberg), wurde alles abgeerntet und die Pflanzen wirklich liebevoll gegossen und gepflegt, z.B. hattte ich nie die Chance, mich mal um Sturmschäden zu kümmern – die Leute vor Ort waren immer schneller. Ich denke das Konzept, dass die Flüchtlingskinder entscheiden, was wachsen soll, ist voll aufgegangen. Noch vor wenigen Wochen wurden von den Kinden die letzten Samen in die Erde gesetzt (die dafür geeigneten Samen hatte ich dafür abgegeben, nachdem klar war, dass viele Kinder mit Gärtnern Erfahrung haben). Die Sorten (z.B. bei den Bohnen), waren natürlich unterschiedlich zu dem, was die Familien aus ihren Heimatländern kannten -hier habe ich auf die Sorten gesetzt, die mein Sohn und ich selber gerne mögen, i.d.R. alte, unempfindlich Sorten (z.B. lila Bohnen, die für viel Staunen gesorgt haben – sowohl farblich als auch geschmacklich🙂.
Letzte Woche habe ich die Beete winterfertig gemacht – die mehrjährigen Stauden sind in den Beeten geblieben (Erdbeeren, einige Kräuter). Im Frühjahr müsste Erde nachgefüllt werden, dann kann es wieder losgehen. Auch hier hatte ich viele fleissige kleine Helfer, die spontan dazugekommen sind – und es war u.a. mal wieder schön zu sehen, dass die meisten mit den Deutschkenntnissen mittlerweile viel weiter sind!!

Nochmal ein herzliches Dankeschön für alle Unterstützung von deiner/eurer Seite und
herzliche Grüße,
Anja

Danke für die Unterstützung !

21 Nov

Der Fahrradwerkstatt der Willkommensinitiative Friedrichsort wurde von der Firma Vossloh Locomotives eine großzügige Spende übergeben.
Darüber haben wir uns sehr gefreut!
Die Fahrradwerkstatt sammelt über Spenden gebrauchte Fahrräder ein und richtet diese gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und Flüchtlingen verkehrssicher her.Von der Spende werden für den Werkstatt-Container dringend benötigtes Werkzeug, Luftpumpen und Flickzeug beschafft, und damit weiter die Mobilität der Flüchtlinge unterstützt. Dankeschön!

Ein weiteres dickes Dankeschön geht an die ZBBS,
Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V., die unsere Nähwerkstatt mit Industrienähmaschinen aufpeppt.
Und der Migrationsfond Kultur unterstützt unser Malprojekt mit Geflüchteten…:-)

So kann es gerne weitergehen!

Die unnötige Last

6 Nov

Quelle: Pro Asyl

Kaum eine politische Rede vergeht, ohne dass das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe gelobt wird. Gleichzeitig wird eine Asylgesetzgebung und Behördenpraxis praktiziert, die die Unterstützung durch die Helfer*innen und das Ankommen für Flüchtlinge in Deutschland erschwert – oft sogar verhindert.

ÜBERBLICK
Asyl in Deutschland
Seit der großen Flüchtlingsbewegung im Sommer und Herbst 2015 haben sich in Städten und Kommunen unzählige Initiativen gebildet, die Flüchtlingen zur Seite stehen und versuchen, sie in allen Lebenslagen und Lebensphasen zu begleiten. Dort, wo Kommunen überlastet waren und Strukturen gefehlt haben oder der Staat versagt hat, sind Freiwillige eingesprungen – mit Erstversorgung oder Beratung, und das über Monate hinweg. Oft mündete ihr Engagement mangels hauptamtlichen Personals in harte, unbezahlte Vollzeitarbeit.
Die Politik lobte dieses Engagement, verschärft aber gleichzeitig Asylgesetze, die für Flüchtlinge, aber auch für ihre Helfer*innen folgenschwer sind: Der Wille der Flüchtlinge, Fuß zu fassen und die Integrationsbemühungen ihrer Unterstützer*innen werden durch integrationsverhindernde Gesetzespakete, unwillige oder auch unfähige Behörden und weiterhin zu wenig Unterstützung durch hauptamtliches Personal konterkariert.
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Pro Asyl informiert

6 Nov

»Wo sind unsere europäischen Werte, wie Solidarität, Humanität und Würde in der »Flüchtlingskrise«?«
Ada Colau, Bürgermeisterin von Barcelona

Initiativen fordern: Holt Geflüchtete aus Griechenland und Italien in unsere Kommunen!

Die Zustände in den Camps in Griechenland und Italien sind katastrophal, die Asylverfahren dort laufen schleppend oder funktionieren gar nicht, gleiches gilt für die »EU-Relocation«. Initiativen aus verschiedenen Städten fordern jetzt, die Beschlüsse endlich umzusetzen und Flüchtlinge aus den Elendslagern in ihre Kommunen zu bringen.
Das mit großem Getöse im September 2015 von der EU beschlossene »Relocation«-Programm ist ein Trauerspiel: Nach mehr als einem Jahr sind erst 6.601 der geplanten 160.000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien in andere Staaten umverteilt worden – gerade mal 4 Prozent.
DER PLATZ IST DA, DER WILLE FEHLT!
Auch in Deutschland wollen viele dem Flüchtlingselend in Griechenland und Italien nicht mehr weiter tatenlos zusehen! Initiativen aus Osnabrück, Darmstadt, Marburg, Mannheim, Wolfsburg oder Heidelberg fordern die deutsche Bundesregierung auf, ihrer Zusage von 27.300 Relocation-Plätzen endlich nachzukommen.weiterlesen….
Quelle: Pro Asyl

Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge…

31 Okt

Wie der Jemen dank westlicher Unterstützung weiterhin in Schutt und Asche gelegt wird

Ein Artikel von Emran Feroz veröffentlicht auf den Nachdenkseiten 31.10.2016

Während führende westliche Analysten den Krieg im Jemen weiterhin als konfessionellen Konflikt zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen herunterbrechen wollen, werden weiterhin zahlreiche Fakten und Realitäten übersehen. Abgesehen davon, dass Sunniten und Schiiten im Land sehr eng miteinander verwurzelt sind und stets harmonisch zusammen lebten, muss beachtet werden, dass hier vor allem ein Krieg der Ungleichheit stattfindet. Der Jemen ist das ärmste Land des Nahen Ostens und wird von den Reichsten der Region lediglich aus machtpolitischen Interessen in Schutt und Asche gebombt.

Es sind Perversitäten, über die nur wenig berichtet wird und das kapitalistische Kriegsmodell unserer Zeit sehr stark deutlich machen. Da gibt es etwa saudische Piloten, die für jeden „Treffer“ mit Luxuswägen belohnt werden oder kolumbianische Söldner, die im Auftrag der reichen Golfaraber morden.

Die Folgen dieser Katastrophe werden sehr bald auch für den Westen sichtbar sein. Zehntausende von Jemeniten befinden sich mittlerweile auf der Flucht. 51.000 von ihnen haben Zuflucht im Oman gefunden, rund weitere 39.000 in Saudi-Arabien. Hinzu kommen weitere 88.000 Jemeniten, die in Dschibuti, Somalia, Sudan und Äthiopien leben. Dass eine derartig große Anzahl von jemenitischen Geflüchteten in den ärmsten und konfliktreichsten Staaten Afrikas lebt, scheint an Europa vorbeigegangen zu sein. Doch eines sollte klar sein: Sollten die vom Krieg gepeinigten Jemeniten auch nur irgendeine Route nach Europa finden, darf man sich in Brüssel und auch in Berlin – immerhin beliefert auch die Bundesregierung Saudi-Arabien seit Jahren mit Waffen – nicht wundern. Denn es gilt immer noch: Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge.
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Quelle: Nachdenkseiten

Rechter Terror

23 Okt

Das BKA hat neue Zahlen veröffentlicht, die zeigen: Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte sind in Deutschland an der Tagesordnung. Rechtsextreme begehen außerdem immer mehr schwerste Gewalttaten.

Schon im Jahr 2015 gab es über tausend Straftaten gegen Flüchtlinge – und auch dieses Jahr hält dieser erschreckende Trend an. Das Bundeskriminalamt zählt bislang allein knapp 800 Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in diesem Jahr, die allermeisten davon gehen auf das Konto von »rechtsmotivierten Tätern«.

Die Dunkelziffer könnte noch höher liegen: In der »Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle«, die die Amadeu-Antonio-Stiftung und PRO ASYL führen, wurden sogar noch mehr rechte Straftaten detailliert protokolliert: Dort sind bereits 1103 Vorfälle aufgelistet (Stand 12.10.), davon 117 Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und 221 tätliche Übergriffe auf Schutzsuchende. Insgesamt 352 Geflüchtete wurden dabei verletzt. weiterlesen….

Quelle: Pro Asyl

Es geht voran :-)

23 Okt

Impressionen aus der Fahrradwerkstatt, die endlich vernünftige Räume beziehen kann!

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Zusammen geht alles besser

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Ein Käffchen in Ehren…

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Hans-Jörg Müller hat wie immer den Überblick

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Geschichte wird gemacht

Illegale Kriege

14 Okt

Auf den Nachdenkseiten findet sich ein sehr informatives Interview, geführt von Jens Wernicke mit Herrn Daniele Ganser*

…Und was unterscheidet einen legalen von einem illegalen Krieg?
Nach dem Angriff von Hitler auf Polen 1939 kam bekanntlich der Zweite Weltkrieg mit 60 Millionen Toten. Nach dem Krieg haben sich die traumatisierten Überlebenden 1945 gesagt: Nie wieder Krieg! Das war eine gute, eine richtige Haltung. Sie gründeten die Weltfriedensorganisation UNO mit Hauptsitz in New York und Zweitsitz in Genf. In der UN-Charta steht klar und deutlich geschrieben: Kein Land darf ein anderes Land angreifen. Kriege sind illegal. Das ist das so genannte Gewaltverbot.
Konkret heißt es im Artikel 2 der Charta:

„Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.«

Der Text ist deutlich. Seit 1945 sind daher alle Kriege illegal. Es gibt nur zwei Ausnahmesituationen, in denen Krieg auch heute noch erlaubt ist: Das Recht auf Selbstverteidigung oder einen Krieg, der mit explizitem Mandat des UNO-Sicherheitsrates geführt wird.
Mir scheint, dass immer wieder das Argument der Selbstverteidigung vorgebracht wird. So haben etwa die USA nach 9/11 aus der Notwendigkeit zur Selbstverteidigung heraus den internationalen „Krieg gegen den Terror“ erklärt. Zwei Jahre vorher musste Deutschland, um einen „neuen Hitler“ im Kosovo zu verhindern, der eine Bedrohung für den Weltfrieden war, dort „intervenieren“, wie es neuerdings heißt. weiterlesen….

Quelle: Nachdenkseiten

*Daniele Ganser (Dr. phil.) ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet an der Universität St. Gallen (HSG) zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen und an der Universität Basel im Nachdiplomstudium Konfliktanalysen zum globalen Kampf ums Erdöl. Er leitet das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel.