Unterstützer für die Fahrdienste der Fahrradwerkstatt gesucht!

13 Feb

Eine wichtige Aufgabe unserer Fahrradwerkstatt ist das Einsammeln von den gespendeten Fahrrädern die angeboten werden.

Bei Carsten thor Straten kamen mit dieser Tätigkeit im letzten Jahr fast 3.500 km zusammen! Bisher haben wir noch nicht alle verfahrenen Kilometer der gesamten Mannschaft addiert, aber sicher ist: Carsten toppt alle! 🙂 Der zeitliche Aufwand ist enorm und wird durch die Kilometerzahl nur begrenzt dargestellt. Wir wollen versuchen, ihn zu entlasten.

“ Wenn sich jemand finden würde der bestimmte Gebiete übernehmen würde wäre ich ihm natürlich sehr dankbar. Momentan ist es eher etwas ruhiger geworden. Da ich auch andere ehrenamtliche Tätigkeiten ausübe und meine Familie, besonders meine 3 Enkelkinder mich immer mehr brauchen würde ich es sehr begrüßen wenn ich in Zukunft nicht mehr im Fahrdienst so stark eingebunden wäre.
Es macht mir aber weiterhin sehr viel Spaß mit solch einer tollen Mannschaft zu arbeiten.“
Wer Interesse hat, Zeit und Lust, bitte melden: SBSievert@aol.com
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Lesung „Die Flüchtlingsrevolution“

13 Feb

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2016 : Tödlichstes Jahr der Eu-Flüchtlingspolitik

8 Jan

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Pro Asyl informiert:

JEDER 41. FLÜCHTLING STIRBT BEI ÜBERFAHRT 5.022 tote Flüchtlinge im Mittelmeer dieses Jahr (UNHCR; Stand: 29.12.) – das sind noch einmal deutlich mehr als die 3.771 dokumentierten Ertrunkenen im bislang tödlichsten Jahr 2015. Die meisten Menschen starben dabei auf der Fluchtroute über das zentrale Mittelmeer.
Und auch unter Berücksichtigung der absoluten Zahlen ist die Todesrate massiv angestiegen: Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) berechnete, dass 2016 jeder 41. Geflüchtete bei der Bootsüberfahrt nach Italien ums Leben gekommen sei. 2015 war es lediglich jeder 276…weiterlesen…

Keine neuen Fragen

8 Jan

Die Fragen die Imad Karim, Filmemacher und Gewinner eines Integrationspreises, in einem Artikel im Cicero stellt, sind nicht neu.
Es gibt, und gab, schon seit ewigen Zeiten Menschen die klug genug sind, und sehen und sahen, wohin die illegalen Kriege und die Ignoranz der „reichen“ Welt führen werden.
Und sie haben laut gewarnt und sie warnen immer noch laut.
Sie werden nicht gehört weil der Weg des Friedens nicht vorgesehen ist; bringt zu wenig Profit.
Wenn man sich das wunderschöne Lied anschaut, „Prayer of the Mothers“, und sich den Entstehungshintergrund klarmacht, wundert man sich doch sehr, dass dieser Marsch der Frauen bisher keinen Weg in die deutschen Medien gefunden hat.
Tausende Frauen bringen hier genau auf dem Punkt, worum es doch eigentlich geht – nämlich um die Zukunft unserer Kinder, und damit um die Zukunft der Menschheit.
Es geht um das sinnlose Sterben von Menschen.
Und wir sind alle davon betroffen, egal woran wir glauben.

Warum hilft man den Menschen erst hier?
Heute verstehe ich nicht, was sich hier vor meinen Augen abspielt. Ich verstehe den Sinn dieser offenen Grenze nicht. Warum ermutigt man Menschen, dass sie aus ihren Heimatländern fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht rechtzeitig geholfen?
Nehmen wir das Beispiel Syrien. Die Menschen sind entweder innerhalb Syriens oder in die Anrainerstaaten geflüchtet. Sie waren stets im Blickkontakt mit ihrer Heimat. Wo waren die Humanisten unter uns, als das UN-Welternährungsprogramm die Gelder für die syrischen Flüchtlinge in den bereits existierenden Unterkünften kürzte? Ein Bruchteil des Geldes, das heute für die Angekommenen ausgegeben wird, hätte gereicht. Warum erstellte das Bundesamt für Integration bereits im Jahre 2014 einen Anwerbefilm, damit die Flüchtlinge ermutigt werden, nach Deutschland zu kommen? Und warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie in der Lage ist, diese Millionen Menschen, deren Sozialisierung eigentlich bereits abgeschlossen ist, hier resozialisieren zu können? All das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus – arrogant, ignorant, fahrlässig und keinesfalls human.
Menschen aus Marokko, Nigeria, dem Irak oder Syrien laufen auf langen, beschwerlichen, gefährlichen und regelmäßig tödlich endenden Wegen nun um die Wette. Die Mehrheit von ihnen sind starke Männer im wehrfähigen Alter, die den Mythos Einwanderer und Eroberer mit sich tragen. Wer es schafft, der bekommt Geld und Unterkunft von den Deutschen. Wer unterwegs umgefallen oder im Mittelmeer ertrunken ist, hat halt Pech gehabt. Das versuchen uns die Medien als Humanität zu verkaufen.

Quelle: Cicero

Hört das Gebet der Mütter

4 Jan

Ein kleines Wunder ist geschehen, das durch die Medien völlig ignoriert wurde:
tausende Frauen, Hebrews, Musliminnen und Christinnen sind in Israel zusammen für den Frieden marschiert.

In diesem neuen offiziellen Video von der Bewegung Women Wage Peace, singt die israelische Sängerin Yael Deckelbaum das Lied „Prayer of the Mothers“ zusammen mit Frauen und Müttern allerleier Religionen, und zeigt damit, dass Veränderungen möglich sind.
Ein bedeutsames weibliches Wunder, das mehr sagt als tausend Worte. Teile dies, soviel du kannst! Shalom Salam Frieden

Willkommen 2017

3 Jan

Die aktuelle Ausgabe von Me, Myself and Media wurde in der Nacht des 22. Dezember aufgezeichnet.
Nach Anis Amri, dem am 23. Dezember in Mailand erschossenen Tunesier, wurde bereits in großem Stil gefahndet. Dass er es wohl nicht lebend vor ein deutsches Gericht schaffen würde, wird bereits Stunden vor seinem Tod in der Ausgabe formuliert. So kam es.
Was geht hier eigentlich vor? Warum lassen Attentäter mit arabischem Hintergrund seit dem 11. September 2001 immer ihren Ausweis am Tatort liegen und schaffen es nie vor ein ordentliches Gericht?
Dieser Frage gehen wir im ersten Teil von MMM nach, um dann den Blick auf grundlegende Motive von Krieg und Terror zu lenken.
Da draußen tobt ein Ressourcen-Krieg, der eine Gewaltspirale in Gang gesetzt hat. Die tägliche NATO-Propaganda verkauft uns die Botschaft, dass nur noch mehr Rüstung zu mehr Sicherheit führen würde. Nur stimmt das? Wo haben uns 15 Jahre „Krieg gegen den Terror“ hingebracht?
Wer den Terror unterbinden will, muss die Ressourcen-Kriege beenden. Das ist möglich, denn der dezentral erzeugten regenerativen Energie gehört die Zukunft.

Quelle: Me, Myself and Media via KenFM

Es lohnt sich

21 Dez

Wer Zusammenhänge verstehen möchte, dem sei dieses Buch aus aktuellem Anlass noch mal ans Herz gelegt:

buchtipp

Ein Trauerspiel

21 Dez

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf. (Theodor Fontane)

Gewalt schafft Gewalt – das hat sich nicht geändert und wird sich nie ändern.

Die vermeintlichen Lösungen die auf dem Markt gegen Gewalt gehandelt werden, haben zu dem heutigen Zustand unserer Welt geführt. Solange sich diese Erkenntnis nicht durchsetzt, wird es nur schlimmer werden.
Dazu auf den Nachdenkseiten ein Artikel von Albrecht Müller:

21. Dezember 2016 um 10:32 Uhr
Und wieder das gewohnte Trauerspiel unserer Medien. Kein Wort, keine Frage danach, wie Gewalt und Gegengewalt, wie Kriege und Terror zusammenspielen. Oberflächlich.
Gestern habe ich ab 18:00 Uhr Deutschlandfunk gehört, und von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr ZDF-heute und das ZDF-Spezial zum Berliner Mordanschlag angesehen, und dann auch noch in der Nacht den Brennpunkt der ARD. Vielleicht hat in anderen Medien irgendjemand gefragt, ob es einen Zusammenhang zwischen den illegalen Kriegen des Westens und den mörderischen Terroranschlägen geben könnte. In den von mir beobachteten Medien nicht. Interviews, Berichte, Kommentare an der Oberfläche, unangenehme Fragen werden weggelassen, Lückenpresse. Lügenpresse – alles auf einmal. Immer das gleiche und ein primitives Niveau – Medien im Verein mit Politikern.
‚Wir lassen uns das Leben und das Feiern nicht verbieten‘, so der Sicherheitsexperte des Deutschlandfunks und mit ihm X andere. Der Bundespräsident sieht mal wieder einen Anschlag auf unsere westliche Lebensweise. Im ZDF-Spezial hieß es, wir lassen uns nicht unterkriegen. Auch nicht von den Terroristen. Allenfalls besorgen wir Betonklötze gegen feindliche LKWs und mehr Polizei. Vielleicht auch die Flüchtlingspolitik überdenken. Ansonsten weiter so wie bisher.weiterlesen…

HoHoHo…

19 Dez

w-ei

Ein Gedanke für die Feiertage…. Weiterlesen

Existenzminimum weiter nach unten

18 Dez

Regierung treibt soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen weiter voran

Und wieder wird am menschenwürdigen Existenzminimum für Flüchtlinge gesägt: Mit der geplanten Verschärfung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) sind nochmalige gravierende Leistungskürzungen binnen weniger Monate geplant.
Am Freitag soll der Bundesrat über das dritte Gesetz zur Änderung des AsylbLG endgültig abstimmen (BR-Drs 713/16). Die Gesetzesvorlage sieht eine nochmalige gravierende Kürzung der AsylbLG-Leistungen vor. PRO ASYL hatte über die Initiative bereits im September berichtet.
Sparen auf Kosten von Flüchtlingen
Alleinstehende in Gemeinschaftsunterkünften würden quasi »zwangsverpartnert« und sollen mit dieser Begründung nur noch 90% des Regelsatzes erhalten. Für sie soll ab 1. Januar 2017 die eigentlich für gemeinsam aus einem Topf wirtschaftende Ehepartner gedachte Regelbedarfsstufe 2 gelten. Dass es sich bei den Menschen in staatlichen Unterkünften gerade nicht um freiwillige, enge Lebenspartnerschaften, sondern um Zwangsgemeinschaften handelt, die in der Regel auch nicht gemeinsam haushalten, wird offensichtlich ignoriert.weiterlesen…
Quelle: Pro Asyl

Weihnachtspause der Fahrradwerkstatt

14 Dez

In der Zeit vom 23.12. bis einschließlich 04.01.2017 wollen wir die Fahrradwerkstatt und den Container schließen. Ich wünsche euch und euren Familien ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest.
Herzliche Grüße
Hans- Jörg

Über 1.000 Fahrradspenden angenommen, weit über 800 verkehrssichere Fahrräder rausgegeben, und nebenbei noch die Einrichtung der neuen Fahrradwerkstatt in den neuen Räumen vollbracht. Das Team ist großartig!
Noch einmal herzlichen Dank an das Kieler Spendenparlament und an die Firma Vossloh.
Ihre Spenden haben dazu beigetragen, dass engagierte Menschen ihren erfolgreichen Weg, unter guten Bedingungen, weiterführen können.

Kunst der Integration 2

11 Dez

Wir freuen uns sehr, dass der Kieler Künstler Igor Ballach, den Raum unserer Nähwerkstatt verschönern will! Dankeschön.

In seiner letzten Ausstellung hatte Herr Ballach in seinen Bildern das Thema Natur behandelt.
Seine Bilder dazu beinhalten das Konzept, Landschaften, die sich sonst über eine weite Fläche hervorstrecken, in ein miniaturartiges Format zu packen. Somit wird eine weite Bandbreite an natürlichen Elementen wie Bäumen und Pflanzen geschaffen, ohne dabei die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich zu lenken. Man erhält dadurch eine Übersicht, über die man als Betrachter selber bestimmen kann.
Sein Konzept lässt sich gut in diesen großen Raum einbinden, weil das Motiv auf dem ersten Blick nicht zu viel Aufmerksamkeit verlangt, und bei Bedarf den Betrachter dennoch dazu bringen kann sich in die Landschaft zu vertiefen.
Durch leichte und frische Farben wird eine idyllische Atmosphäre vermittelt; hierfür wird eine Mischtechnik aus Sprühdosen und Acrylfarbe verwendet.

Und man kann jetzt schon gespannt sein, was passiert wenn sich das Skaterteam und das Kunstteam im Frühjahr zusammentun, um mit den Bewohnern die Skateranlage zu verschönern…

Das wird bunt und vielfältig 🙂