3. Saison Hochbeete

26 Feb

Frau Anja Chalmin startet die 3. Hochbeetsaison im Schusterkrug!

Bei einem Treffen mit Mitgliedern der Kochgruppe im Schusterkrug ist eine lange Wunschliste an Pflanzen entstanden, welche die Kochgruppe gerne pflegen, ernten und genießen möchte. Es würde Anja sehr freuen, wenn jemand Jungpflanzen, Saatgut oder Stauden für die Hochbeete abgeben könnte. Allerdings sollten alle Sorten für den Anbau im Freiland geeignet, d.h. zum Beispiel mit umfangreichen Resistenzen gegen Krankheiten ausgestattet sein.

– Cocktailtomaten oder andere kleinfruchtige Sorten

– Erbsen

– Gurken

– Knoblauch

– Kräuter: Basilikum, Estragon, Kresse, Koriander, Petersilie, Pfefferminze, Schnittlauch, Thymian

– Möhren

– Radieschen

– Saubohnen

– Spinat (und/oder Mangold)

– Wintersalate

– Zucchini

– Zwiebeln

– (Artischocken, Aubergine, Paprika)

Zudem benötigen wir ~40 Säcke mit Erde und freuen uns über Sach- und Geldspenden, um die Saison möglichst bald zu starten.

Danke!

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Zauberwerk in den KN 20.1.2018

21 Jan

Sie können hier,„…die Idee ist etwas zurückzugeben“, einen wunderbar geschriebenen Artikel von Herrn Trutschel über den aktuellen Stand unserer Nähwerkstatt lesen.
„Hand in Hand für Norddeutschland“ machte es 2015 möglich, dass wir die ersten Industrienähmaschinen erwerben konnten, und deren Erwerb führte dazu, dass nun die Familien von Neugeborenen einen liebevoll genähten Babyschlafsack erhalten werden.
Und nur mit der Unterstützung vieler Hände ist es für uns möglich weiter zu machen. Ein Dankeschön an die Leitung der Unterkunft, den vielen EhrenamtlerInnen und an die kleinen und großen SpenderInnen!

Miteinander-Vielheit

Fluchtursachen nicht vergessen.

3 Jan

Kein Mensch flieht aus seinem vertrautem Heim, seinem vertrautem Leben, seiner vertrauten Kultur, weil es in Deutschland das Sozialamt gibt.
Eine Gesellschaft braucht Menschen, die sich dazugehörig fühlen.

GdP Bundespolizei gegen Leistungskürzung für Asylbewerber

„Wir brauchen schnellere Integration, nicht längere Ausgrenzung!“
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, warnt vor Plänen, Flüchtlingen und Asylbewerbern bis zu drei Jahre lang das Existenzminimum zu kürzen.
Die GdP kritisiert die politische Darstellung angeblicher „Fluchtanreize“: „Dass in Deutschland höhere Sozialhilfesätze als anderswo gezahlt werden, ist kein Ausdruck von Luxus, sondern von sehr hohen Lebenshaltungskosten. Wer meint, ein Leben am Rande des Existenzminimums sei ein Anreiz für eine lebensgefährliche Flucht, nimmt die tatsächlichen Fluchtursachen nicht zur Kenntnis. Die politisch vorgegaukelte Abschreckung durch Kürzungen wird objektiv nicht eintreten können, aber dafür der gesellschaftliche Schaden lange bleiben“, erklärt Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei.
Radek erinnerte daran, dass schon früher Strategien, Flüchtlinge nur mit Naturalleistungen wie Lebensmittelpaketen abzuschrecken, nicht aufgegangen seien und das Bundesverfassungsgericht sich klar zur gleichen Behandlung von Flüchtlingen geäußert hat. Bereits heute können diverse Anrechnungsvorschriften zu ganz erheblichen Kürzungen von Asylbewerberleistungen führen.
„Es ist für unser aller Zusammenleben und die Sicherheit in unserem Land deutlich besser, gegenüber hunderttausenden Menschen keine Politik der jahrelangen gesellschaftlichen Ausgrenzung zu verfolgen. Unser Land braucht deutlich schnellere und bessere Integration, nicht längere Ausgrenzung“, so Radek.

Quelle: Gewerkschaft der Polizei

Friedliche Weihnachten und einen guten Rutsch !

23 Dez

Ein für uns ereignisreiches und erfüllendes Jahr, endet in wenigen Tagen.
Die Ideen und Projekte für 2018 sprudeln bereits heraus – und da ist kein Ende in Sicht!

Und es gibt noch andere schöne Dinge, neben dem nähen.

So war ein besonders schönes Erlebnis aus 2017, eine Einladung von der bestehenden Kochgruppe im Schusterkrug, an unsere eine Frauengruppe. Direkt neben unserem Zauberwerk, wird einmal in der Woche gemeinsam mit den Bewohnern gekocht und gegessen. Wir hatten das große Glück, die Künste kosten zu dürfen. Die Frauen wurden mal von Anfang bis Ende bedient, und die Stimmung war toll, und natürlich entstand sofort der Wunsch nach Wiederholung.

Daraus wurde ein großes gemeinsames Kochen: deutsch, italienisch, persisch, syrisch – lecker, lecker, lecker !

Aus diesem wunderschönen Kochnachmittag heraus, entstand wiederum die Idee, mit Anja Chalmin, die das Hochbeeteprojekt im Schusterkrug leitet, im nächsten Jahr zusammenzukommen.
Denn natürlich wollen wir gerne weiter mitkochen und mit frisch geernteten Zutaten schmeckt alles noch besser.

 

 

 

Fast wie Weihnachten….

22 Dez

Heute war ein weiterer, wichtiger Termin für unsere Zauberwerkstatt!

Am 8.12.2017 bekamen wir von dem Spendenparlament die Zusage für die Babystoffe, und am 22.12.2017 konnten wir die ersten 49 Neugeborenenschlafsäcke als Weihnachtsgeschenk, an das Städtische Kinderkrankenhaus, für bedürftige Familien überreichen.
Für alle Beteiligten war es so wichtig, die Möglichkeit zu haben, der neuen Heimat etwas zurückgeben zu können.

Wir wünschen uns von Herzen, dass alle Kinder dieser Erde, in einer friedlichen, gerechten Welt aufwachsen können – ohne Krieg, Hunger, Kälte und Not.


„Heute war der schönste Tag, seit wir in Deutschland sind!“

Dr. Claas und Dr. Lorenzen waren hoch erfreut!

Wir schaffen weiter !

21 Dez



Heute fand im Kreise der Familien, im „Cafe Schusterkrug“, die feierliche Übergabe der Nähmaschinenführerscheine statt. Es war ein schöner Abschluss, von einer schönen Zeit…


Wir haben uns in den letzten Monaten in den Nähgruppen alle sehr gut kennengelernt und viel Freude miteinander teilen können. Am heutigen Nachmittag lag daher, neben viel, viel Stolz, auch ein wenig Wehmut über das erreichte Ende, unserer ersten Nähmaschinenführerscheingruppen, in der Luft.

( Daher wurde auch gleich spontan ein Winterferienworkshop organisiert, der wiederum – Dank einer WeihnachtsStoffspende aus dem „Stoff Atelier“ in Kiel – sehr schnell starten kann!)


Ein besonderer Dank geht an Frau Ohrt und Frau Melson, die uns beim Aufbau/Abbau so tatkräftig unterstützt haben, und die nebenbei auch noch sehr schöne Blumen zaubern können! 😉

Bild

:-)

20 Dez

Kieler Spendenparlament sorgt für Wärme

9 Dez

Liebes Kieler Spendenparlament,

im Namen aller Beteiligten danken wir Ihnen von Herzen, dass sie unser Projekt -Neugeborenenschlafsäcke für bedürftige Familien – grandios unterstützen! Gestern haben wir von Ihnen die Zusage für unseren Antrag bekommen und wir werden bereits zu Weihnachten dem Städtischen Krankenhaus, die ersten kuscheligen Schlafsäcke bringen können!

Herzlichst, das Zauberwerkteam

Das Kieler Spendenparlament bietet allen Bürgern und Bürgerinnen eine lokale Plattform, die soziales und wirtschaftliches Engagement zusammenfasst. Von Kielern für Kieler wollen wir unter dem Motto:
Lokal – sozial – vereint
dazu beitragen, die Lebensbedingungen hilfsbedürftiger Mitbürger und Mitbürgerinnen in unserer Stadt zu verbessern, unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht, Religion oder Nationalität. Auf ehrenamtlicher Basis sammeln wir Spenden und unterstützen Projekte, die sozial benachteiligten Menschen helfen.
Als gemeinnütziger, unabhängiger Verein fördert das Kieler Spendenparlament Initiativen und Projekte, die mildtätige Zwecke verfolgen.

„Ich unterstütze das Kieler Spendenparlament, weil lebendige Demokratie ohne bürgerschaftliches Engagement nicht funktioniert.“Alexandra Hebestreit
Leiterin des nettekieler Ehrenamtsbüros

„Die Welt ist nicht immer gerecht. Das Spendenparlament hilft, einige Projekte zu ermöglichen, deren Finanzierung sonst nicht machbar gewesen wäre.“
Hans W. Hansen
Obermeister der KFZ-Innung Kiel-Neumünster

Bitte…

5 Nov

Hagen Rether: Unser Wohlstand…

30 Okt

……ZAUBERWERK……

24 Okt

Wir haben gestern die WiF e.V. Nähwerkstatt feierlich auf den passenden Namen „Zauberwerk“ getauft. Eine angemessene Namensfeier folgt noch. 🙂

AUFRUF NÄHWERKSTATT

17 Okt

Offensichtlich haben wir einen richtigen Weg gefunden, erfolgreiche und sinnvolle Frauenarbeit anzubieten. Wir sind bereits heute mit unserem Vorhaben an einem Punkt, mit dem wir erst in einem halben Jahr gerechnet haben. Dieses ganze Potential was uns dargeboten wird, wollen wir so gerne aufnehmen und positiv verwerten! Das kann gelingen wenn wir unsere Nähwerkstatt, zu einem kleinen Unternehmen, so wie unsere Fahrradwerkstatt, weiter aufbauen.

Neben den beiden Gruppen haben wir auch schon mit einer Produktionsgruppe angefangen – eine Gruppe, die ab Januar mit den Frauen erweitert wird, die gerade den Nähführerschein erwerben. Sie sind bis dahin so gut ausgebildet, dass sie die „Glücksbüdel“ (statt Plastiktüten), für die Geschäfte nähen können.

Nun bekommen wir sogar bereits kleine Aufträge von Geschäften für unsere Glücksbüdel. Des weiteren wollen wir eine vorbildliche Aktion nachmachen, und Schlafsäcke für die Neugeborenenstation nähen und wir haben noch einen netten Überraschungsauftrag – dazu später mehr. Hochwertige Taschen sind auch schon in Arbeit und in die Möbelproduktion werden wir einsteigen.

Es ist für die Frauen die unser Angebot wahrnehmen, oft die einzige Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken und Neues dazu zu lernen, und in den Austausch mit anderen Frauen zu kommen. Es enstehen neue Freundschaften, mit gegenseitigen Besuchen, da auch geflüchtete Frauen teilnehmen die nicht, oder nicht mehr, im Schusterkrug wohnen. Über gemeinsamen Stoffeinkäufe, kann man u.a. wunderbar die Innenstadt von Kiel kennenlernen – um nur einige Beispiele zu nennen, die für die schönen Nebenbegleiterscheinungen bei dem Nähprojekt stehen.

Wir sind schon sehr überrascht worden, welche Talente in den Frauen schlummern, die wir teilweise schon seit zwei Jahren kennen und die jetzt regelrecht mit den richtigen Zutaten aufblühen.
Es ist eine wahre Freude dabei sein zu dürfen, wenn es erwacht und gefördert wird.
*

Mit so einem Selbstbewusstein, welches aktuell gerade über das Nähen entwickelt wird, wird man stark und starke Frauen trauen sich viel zu.

Wir brauchen für alles sehr, sehr viel Geld und möchten um zweckgebundene Spenden bitten, damit wir ohne Bremse durchstarten können!

Bankverbindung

Fördesparkasse WiF e.V.

BIC: NOLADE21KIE
IBAN: DE 38 2105 0170 1002 3522 74

Spendenquittungen können ausgestellt werden, vielen Dank!

*wenn wir die verdiente Teepause einlegen wollen, müssen wir regelmäßig die Stecker ziehen; da steckt ein wunderbarer Ehrgeiz dahinter