Kleine Hörnchen, große Wirkung

6 Jun

Frau Katharina Sturm, Leitung der WiF-Nähwerkstatt, und Khalida, eine ehemalige Bewohnerin des Schusterkrugs, die von Beginn an „das Hörnchenprojekt“ tatkräftig unterstützt, besuchten die Kinderstation des UKSH und brachten die neu angefertigten Hörnchen direkt in die Station.
Die Hörnchen dienen dazu bei frisch operierten Kindern ein „falsches“ Drehen zu verhindern.

 

Besuch in der Fahrradwerkstatt

5 Mai

An seinem vorletzten Arbeitstag besuchte der Kieler Bürgermeister Herr Todeskino die Fahrradwerkstatt auf dem MFG5-Gelände. Er brachte viel Lob und anerkennende Worte für den nun schon über 2 Jahre währenden ehrenamtlichen Einsatz der Helfer in der Fahrradwerkstatt mit. Als leidenschaftlicher Radler liegt ihm die Arbeit mit Fahrrädern und deren Weitergabe an Geflüchtete wohl besondes am Herzen. Die ehrenvolle Aufgabe der Überreichung des 1000sten Fahrrades vor den Augen der Kieler Nachrichten übernahm Herr Todeskino natürlich gerne.

Chronologie der Fahrradwerkstatt:

Bereits im Oktober 2014, wird von WiF e.V., über den Kontakt zu Frau Idun Hübner von der ZBBS, die erste Spende von 1.000 Euro für die Anschaffung von Werkzeugen eingenommen.
Weiter wird über Frau Hübner der Kontakt zum Fahrradladen Velo hergestellt, die uns sehr stark unterstützten und damit einen guten Start ermöglicht haben.

In den folgenden, gemeinsam mit der ZBBS, abgehaltenen Informationsveranstaltungen im November/Dezember 2014, in den umliegenden Stadtteilen, kommt Martin Müller zur WiF dazu. Er übernimmt die Planung einer Fahrradwerkstatt und begiebt sich auf Containersuche, etc.

Es melden sich auf diesen und weiteren Veranstaltungen bereits 2014 viele HelferInnen für die anvisierte Fahrradwerkstatt.

Das Kieler Spendenparlament sorgt 2015 dafür, dass wir eine komplette Werkstatt einrichten können.

Die FördeSparkasse spendet 2015 und der ersehnte Werkstattcontainer kann gekauft werden. Ehrenamtlich werden derweil Kellerräume hergerichtet, Bodenplatten verlegt und gute Nerven bewahrt.
Aus mühevollen Erfahrung wird von Hans-Jörg Müller ein System der Weitergabe entwickelt, welches schon Nachahmer fand.

Und nun solche Bilder! Toll!

Fahrradwerkstatt Schusterkrug

4 Mai

Wir freuen uns über den Besuch unserer Fahrradwerkstatt von Herrn Todeskino, am 4.5. um 15:30, und hoffen natürlich, dass noch mehr Menschen auf diese Erfolgsgeschichte aufmerksam werden und das Team weiter gut unterstützt wird.

Auch bei der Nähwerkstatt tut sich einiges, dazu bald mehr. 🙂

Hochbeete im Schusterkrug

4 Mai

Erfreulicherweise wird Frau Anja Chalmin auch dieses Jahr wieder die Bewohner bei der Bepflanzung und Pflege, der im letzten Jahr von ihr aufgestellten Hochbeete, tatkräftig unterstützen.
Frau Chalmin hat schon einige Pflanzenspenden akquirieren könne, allerdings macht das Auspflanzen erst nach den Eisheiligen Sinn und ist für Ende Mai geplant.
Vorher, also bis Mitte Mai, wird die Erde in den Beeten aufgefüllt werden, da sie sich etwas gesetzt hat.

Wer noch Jungpflanzen, Saatgut über hat, möge sich bitte direkt bei Frau Chalmin melden:
anja.chalmin@gmx.de

Geschafft! Das ZEIK Team dankt von Herzen…

12 Apr

Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!
ZEIK hat es geschafft beim CrowdfundingContest der Hertiestiftung mit 463 Unterstützer*innen vor 12:00 mittags am 11.4.17 bei den ersten 20 Projekten dabei zu sein und hat deshalb schon 5.000 € von der Hertiestiftung dazubekommen und liegt jetzt bereits bei 15.015€!! Bis zum 2.5.17 ist ZEIK auf der Crowdfundingseite startnext.com/zeik dabei.
Ganz liebe Grüße und schöne Ostertage wünscht
das ZEIK Team

Das bedeutet Sie können jetzt noch weiter bis zum 2.5.2017 in zwei Minuten ein wertvolles Kieler Projekt der ZBBS unterstützen.
Einfach hier klicken https://www.startnext.com/zeik
Und ich wünsche dem Projekt noch viele, viele Spenden, denn noch so ein Wettbewerb dieser Art würde zuviele graue Haare und schlaflose Nächte kosten.

Die in diesem Falle am Ende, dank Ihnen, entlohnt und belohnt durch den Erfolg wurden.

Zeit für ZEIK !?

27 Mrz

UNBEDINGT MITMACHEN !

ZEIT FÜR ZEIK!?

Liebe Unterstützer*innen, liebe Kolleg*innen,

das Lotsenprojekt der ZBBS nimmt mit „ZEIK – Zentrum für Empowerment und Interkulturelle Kreativität“ am Hertie-Crowdfunding-Contest mit 39 anderen Integrationsprojekten bei startnext teil. Damit haben wir gleichzeitig die Chance, mit dem Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet zu werden.
Schenkt uns bitte 2 Minuten Eurer/Ihrer ZEIT FÜR ZEIK, um zu einem wunderbaren Projekt beizutragen! Dabei geht es nicht um die Spendensumme, sondern vor allem um die Anzahl der Unterstützer*innen.
Denn schon am 11.04. belohnt die Hertie-Stiftung die ersten 20 Projekte mit den meisten Unterstützer*innen nochmal zusätzlich.
Wie könnt Ihr/Sie dazu beitragen?

1. https://www.startnext.com/zeik eingeben

2. Unsere Seite und Video anschauen

3. Projekt unterstützen-Button drücken

4. Mindesten 1€ als Spende eingeben – jede Spende zählt!

5. Zahlungsmethode auswählen

6. Fertig

Was ist das ZEIK? Mit ZEIK soll in Kiel ein Ort entstehen, an dem Geflüchtete selbstbestimmt und gleichberechtigt ihre Ideen für eine offene und multikulturelle Gesellschaft umsetzen können. Mit verschiedenen Bildungs- und kreativen Angeboten, die sich nicht nur an Neu-, sondern auch an Alt-Kieler*innen richten sollen, möchte ZEIK zur interkulturellen Verständigung beitragen, Vielfalt stärken, Offenheit für andere Kulturen schaffen und sich vor allem gleichberechtigt für eine multikulturelle Gesellschaft einbringen.
Vielen herzlichen Dank für Eure/Ihre ZEIT FÜR ZEIK!

PS. Mehr Informationen zum Deutschen Integrationspreis der Hertie-Stiftung und eine Übersicht der anderen Projekte gibt es unter: https://www.startnext.com/pages/deutscher-integrationspreis#contest und http://www.ghst.de/deutscher-integrationspreis/

Idun Hübner
ZBBS e.V.
Sophienblatt 64a
24114 Kiel
Fon 0431 2001156

Danke Herr Albig! Denn NICHTS ist sicher in Afghanistan…

22 Feb

…ausser, dass NICHTS sicher ist. Man wünscht sich noch mehr Menschen aus der Politik, die, wie Herr Albig und Herr Studt, offen zum Thema Afghanistan aussprechen, was eh alle wissen . Wie „die Welt“ aus seinen Aussagen lediglich Wahlkampfgetöse rauslesen möchte, ist allerdings schwer nachvollziehbar für den Leser. Und Herrn Albig vorzuwerfen, er habe ja seine Meinung bei dem Thema einfach mal geändert, lässt einen auch schaudern.
Es ist doch schön, wenn da jemand in der Politik manchmal noch eigenständig nachdenkt und nicht dem Herdentrieb nachgibt. Der sich nicht nur informiert bei den Organisationen, die es wissen müssten, sondern der auch noch dementsprechend reagiert. Gäbe es mehr Politiker, die auf kompetente, erfahrene, Menschen hörten, als auf ihre Parteifreunde, dann hätten wir eindeutig weniger Probleme.

Albig schimpft in Berlin
Die Kritik an einer „technokratischen und zynischen“ Asylpolitik richtet sich auch gegen Gabriel und Steinmeier. Der Ministerpräsident, der vor zwei Jahren schon einen von Bund und Ländern getragenen Beschluss zu sicheren Herkunftsländern als Kompromiss „aus dem Gefrierschrank“ gebrandmarkt hatte, rasiert an diesem Mittwochvormittag nicht nur den Bundesinnenminister, sondern gleich das ganze Bundeskabinett für dessen Asylpolitik, die eigenen Leute aus der SPD eingeschlossen. Alle kundigen Organisationen mit Ausnahme des Auswärtigen Amts, sagt Albig und zählt das UNHCR, das Rote Kreuz und „die Kirchen“ auf, seien zu der Erkenntnis gekommen, dass sich die Lage in Afghanistan dramatisch verschlechtert habe. „Sie sehen mich deshalb zutiefst enttäuscht über die Bundesregierung.“ Er beklagt sich über de Maizières „technokratisch zynische Sicht“, deretwegen Menschen „möglicherweise in den Tod geschickt“ würden.weiterlesen…
Quelle: Die WELT

Unterstützer für die Fahrdienste der Fahrradwerkstatt gesucht!

13 Feb

Eine wichtige Aufgabe unserer Fahrradwerkstatt ist das Einsammeln von den gespendeten Fahrrädern die angeboten werden.

Bei Carsten thor Straten kamen mit dieser Tätigkeit im letzten Jahr fast 3.500 km zusammen! Bisher haben wir noch nicht alle verfahrenen Kilometer der gesamten Mannschaft addiert, aber sicher ist: Carsten toppt alle! 🙂 Der zeitliche Aufwand ist enorm und wird durch die Kilometerzahl nur begrenzt dargestellt. Wir wollen versuchen, ihn zu entlasten.

“ Wenn sich jemand finden würde der bestimmte Gebiete übernehmen würde wäre ich ihm natürlich sehr dankbar. Momentan ist es eher etwas ruhiger geworden. Da ich auch andere ehrenamtliche Tätigkeiten ausübe und meine Familie, besonders meine 3 Enkelkinder mich immer mehr brauchen würde ich es sehr begrüßen wenn ich in Zukunft nicht mehr im Fahrdienst so stark eingebunden wäre.
Es macht mir aber weiterhin sehr viel Spaß mit solch einer tollen Mannschaft zu arbeiten.“
Wer Interesse hat, Zeit und Lust, bitte melden: SBSievert@aol.com
Bild

Lesung „Die Flüchtlingsrevolution“

13 Feb

einladung-die-fluechtlingsrevolution

2016 : Tödlichstes Jahr der Eu-Flüchtlingspolitik

8 Jan

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Pro Asyl informiert:

JEDER 41. FLÜCHTLING STIRBT BEI ÜBERFAHRT 5.022 tote Flüchtlinge im Mittelmeer dieses Jahr (UNHCR; Stand: 29.12.) – das sind noch einmal deutlich mehr als die 3.771 dokumentierten Ertrunkenen im bislang tödlichsten Jahr 2015. Die meisten Menschen starben dabei auf der Fluchtroute über das zentrale Mittelmeer.
Und auch unter Berücksichtigung der absoluten Zahlen ist die Todesrate massiv angestiegen: Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) berechnete, dass 2016 jeder 41. Geflüchtete bei der Bootsüberfahrt nach Italien ums Leben gekommen sei. 2015 war es lediglich jeder 276…weiterlesen…

Keine neuen Fragen

8 Jan

Die Fragen die Imad Karim, Filmemacher und Gewinner eines Integrationspreises, in einem Artikel im Cicero stellt, sind nicht neu.
Es gibt, und gab, schon seit ewigen Zeiten Menschen die klug genug sind, und sehen und sahen, wohin die illegalen Kriege und die Ignoranz der „reichen“ Welt führen werden.
Und sie haben laut gewarnt und sie warnen immer noch laut.
Sie werden nicht gehört weil der Weg des Friedens nicht vorgesehen ist; bringt zu wenig Profit.
Wenn man sich das wunderschöne Lied anschaut, „Prayer of the Mothers“, und sich den Entstehungshintergrund klarmacht, wundert man sich doch sehr, dass dieser Marsch der Frauen bisher keinen Weg in die deutschen Medien gefunden hat.
Tausende Frauen bringen hier genau auf dem Punkt, worum es doch eigentlich geht – nämlich um die Zukunft unserer Kinder, und damit um die Zukunft der Menschheit.
Es geht um das sinnlose Sterben von Menschen.
Und wir sind alle davon betroffen, egal woran wir glauben.

Warum hilft man den Menschen erst hier?
Heute verstehe ich nicht, was sich hier vor meinen Augen abspielt. Ich verstehe den Sinn dieser offenen Grenze nicht. Warum ermutigt man Menschen, dass sie aus ihren Heimatländern fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht rechtzeitig geholfen?
Nehmen wir das Beispiel Syrien. Die Menschen sind entweder innerhalb Syriens oder in die Anrainerstaaten geflüchtet. Sie waren stets im Blickkontakt mit ihrer Heimat. Wo waren die Humanisten unter uns, als das UN-Welternährungsprogramm die Gelder für die syrischen Flüchtlinge in den bereits existierenden Unterkünften kürzte? Ein Bruchteil des Geldes, das heute für die Angekommenen ausgegeben wird, hätte gereicht. Warum erstellte das Bundesamt für Integration bereits im Jahre 2014 einen Anwerbefilm, damit die Flüchtlinge ermutigt werden, nach Deutschland zu kommen? Und warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie in der Lage ist, diese Millionen Menschen, deren Sozialisierung eigentlich bereits abgeschlossen ist, hier resozialisieren zu können? All das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus – arrogant, ignorant, fahrlässig und keinesfalls human.
Menschen aus Marokko, Nigeria, dem Irak oder Syrien laufen auf langen, beschwerlichen, gefährlichen und regelmäßig tödlich endenden Wegen nun um die Wette. Die Mehrheit von ihnen sind starke Männer im wehrfähigen Alter, die den Mythos Einwanderer und Eroberer mit sich tragen. Wer es schafft, der bekommt Geld und Unterkunft von den Deutschen. Wer unterwegs umgefallen oder im Mittelmeer ertrunken ist, hat halt Pech gehabt. Das versuchen uns die Medien als Humanität zu verkaufen.

Quelle: Cicero

Hört das Gebet der Mütter

4 Jan

Ein kleines Wunder ist geschehen, das durch die Medien völlig ignoriert wurde:
tausende Frauen, Hebrews, Musliminnen und Christinnen sind in Israel zusammen für den Frieden marschiert.

In diesem neuen offiziellen Video von der Bewegung Women Wage Peace, singt die israelische Sängerin Yael Deckelbaum das Lied „Prayer of the Mothers“ zusammen mit Frauen und Müttern allerleier Religionen, und zeigt damit, dass Veränderungen möglich sind.
Ein bedeutsames weibliches Wunder, das mehr sagt als tausend Worte. Teile dies, soviel du kannst! Shalom Salam Frieden