Archiv | Oktober, 2014

Wir laden ein

30 Okt

Unter der Schirmherrschaft der ZBBS haben sich der WIF e.V. und engagierte Holtenauerinnen und Holtenauer zusammengefunden, um gemeinsam die anstehenden Projekte für die Flüchtlinge auf dem MFG5 Gelände zu unterstützen und zu koordinieren.
Um das vielschichtige Vorhaben darzustellen, möchten wir sie herzlich zu einem Informationsabend einladen.
Wir zeigen zunächst den Film „Ich habe einen Traum“, der eine Grundlage für alle bietet, um eine anschließende Diskussion zu starten.
Flüchtlinge, die gemeinsam mit der ZBBS arbeiten, stellen sich vor und können direkt auf ihre Fragen eingehen.

Pries/Friedrichsort am Donnerstag 27.11.2014 um 19:00 Uhr
im Pastor Lensch Haus Brammerkamp 11 / Lenschstraße 24159 Kiel

Holtenau am Dienstag 9.12.2014 um 19:30 im Gemeindehaus Kastanienallee 24159 Kiel

Schilksee am 11.12.2014 um 18:00 Uhr
Begegnungsstätte DRK Funkstellenweg 2 in 24159 Kiel

Wir freuen uns auf ihr Kommen.

Weitere Informationen und Aktionen rund um das MFG 5 Gelände können sie den bekannten Webseiten entnehmen.

Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V.
http://www.zbbs-sh.de
Refugees welcome in kiel http://www.facebook.com/refugeeswelcomeinkiel

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Keine bundesweite Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge!

29 Okt

PRESSEERKLÄRUNG vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und lifeline
Oktober 2014

Keine bundesweite Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge!
Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und lifeline – Vormundschaftsverein für ungebleitete minderjährige Flüchtlinge appellieren in einem Offenen Brief an die Landesregierung, sich gegen die aktuelle Bundesratsinitiative stark zu machen, die eine bundesweite Verteilung von Kinderflüchtlingen gem. dem Königsteiner Schlüssel vorsieht.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Albig, Weiterlesen

Kein Deutsch lernen kostet viel Geld und Würde

28 Okt

Spendenaufruf

Die Zahl der in Kiel aufgenommenen Flüchtlinge ist stetig angestiegen und sie wird noch weiter zunehmen. Obwohl die Unterstützung der Kieler und Kielerinnen enorm ist, sind die Grenzen der Möglichkeiten der ZBBS und anderer Organisationen schon jetzt, mangels Geld, erreicht.

Eine zentrale Rolle für die Willkommenskultur spielt die Sprachförderung. Den Flüchtlingen ist bewusst, dass die deutsche Sprache Voraussetzung für die Integration ist und entsprechend hoch ist die Nachfrage und der Wunsch zu lernen.
Aber schon aktuell ist es nicht möglich, genügend Plätze zur Verfügung zu stellen und diese Situation wird sich weiter verschärfen.
Für die traumatisierten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen hat das Erlernen der deutschen Sprache auch eine wichtige Funktion für ihre psychische Stabilisierung.

Aktuell fehlen der ZBBS mindestens 2 Lehrerstellen für die Sprachkurse für Flüchtlinge. Da die ZBBS diese Stellen nicht aus eigenen Mitteln bezahlen kann, ist sie auf Unterstützung angewiesen und bittet um Spenden, um diese Stellen schnell einrichten zu können.

Der Zweck des Vereins ZBBS e.V. ist vom Finanzamt Kiel Nord als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenquittungen können auf Anfrage hin ausgestellt werden.

Bankverbindung:
BIC GENODEF1EDG
IBAN DE65520604100106436935

Stichworte für Spendenkonten:
Flüchtlingskurs DE21520604100006436935
Allgemeine Spenden DE65520604100106436935
SprungChance DE12520604100206436935

Spenden ZBBS

MfG – mitmachen für Geflüchtete

17 Okt

Unter der Schirmherrschaft der ZBBS haben sich der WIF e.V. aus Pries/Friedrichsort und engagierte Holtenauerinnen und Holtenauer zusammengetan, um gemeinsam die anstehenden Projekte für die Flüchtlinge auf dem MFG5 Gelände zu unterstützen und zu koordinieren.

Um das vielschichtige Vorhaben darzustellen, werden in nächster Zeit mehrere Informationsveranstaltungen für die BürgerInnen und Einrichtungen der betroffenen Stadtteile stattfinden.

Wer mitmachen oder helfen möchte, kann in unterschiedlichen Bereichen tätig sein. Es werden Sachspenden, Dinge des täglichen Bedarfs und Kleiderspenden benötigt. Zudem gibt es die Möglichkeit Patenschaften zu übernehmen, und helfende Hände werden immer gebraucht!

Die Termine für die Informationsveranstaltungen und Aufrufe zu konkreten Aktionen werden jeweils rechtzeitig auf den Webseiten bekanntgegeben und per Flyer verteilt.

Du und ich – gemeinsam

15 Okt
Flüchtlingsprojekt der IGF Pries/Friedrichsort
Schülerinnen und Schüler der IGF Pries/Friedrichort haben mit der Unterstützung von Frau Lorenzen (IGF) und Frau Hübner (ZBBS) das Projekt „Du und ich“ gemeinsam ins Leben gerufen. Den Bericht dazu von der Schülerin Pia-Ayleen Jöns, veröfffentlichen wir im Folgenden.

Für viele sind sie ohne Namen, aber sie wollen gehört werden. Was ihnen passiert ist, was sie verloren haben, können wir vielleicht nicht immer verstehen. Sie sind nackt hierher geflüchtet, um Schutz und Sicherheit zu finden. Sie lernen unsere Sprache. Sie legen sich die Mäntel an, die hier alle tragen. Sie wollen in Frieden und Sicherheit leben.

Wir, das sind: Schülerinnen und Schüler im Alter von 16-19 Jahren, Flüchtlinge unterschiedlichen Alters und zwei Organisatoren, die sich zu einem gemeinsamen Projekt unter dem Titel „Du und ich gemeinsam“ zusammengefunden haben.

Unsere Wurzeln schlugen wir nach einer Theateraufführung, die vor den Sommerferien in unserer Schule, der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, stattfand. Das Theaterstück handelte von Menschen, die eine Flucht antraten, die über den Ozean führte und viele Opfer forderte. Die Schauspieler und Schauspielerinnen waren zu beiden Teilen Schülerinnen und Schüler unserer Schule und Flüchtlinge, die im ZBBS Deutsch lernten.
Die Theateraufführung leitete unter anderem Frau Idun Hübner, die für Flüchtlinge im ZBBS zuständig ist. Nach der Aufführung warf Frau Lorenzen die Frage auf, wie man den Flüchtlingen weiterhin helfen könnte und beschloss, ein kleines Projekt in Angriff zu nehmen. Frau Hübner und Frau Lorenzen trommelten Schülerinnen und Schüler zusammen und organisierten ein Konzept, mit dem wir nun erfolgreich arbeiten. Weiterlesen

Viele Kieler wollen helfen – wir brauchen mehr Raum

9 Okt

logoAm kommenden Freitag findet ein Treffen im Rathaus statt, bei dem die ehrenamtlichen Hilfen, und die Verteilung von Sachspenden für Flüchtlinge in Kiel, organisiert und koordiniert werden soll.

Wir alle, die helfen wollen, arbeiten mit dem Ziel, dass sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und dass in Kiel eine Willkommenskultur entsteht, die diesen Namen wirklich verdient.
Ein Gesamtkonzept seitens der Stadt Kiel zur Flüchtlingsproblematik gibt es nicht, also versuchen wir gemeinsam, alles was die Situation erfordert, auf die Beine gestellt zu bekommen.

Dafür bietet das MFG5 Gelände einzigartige Möglichkeiten, die es in anderen Flüchtlingsunterkünften in Kiel, in dieser Form nicht gibt.
Und bevor die freistehenden Gebäude auf dem Gelände zerfallen, die Flächen ungenutzt weiter brach liegen, sollten wir sie nutzen, um eine menschwürdige Unterbringung und ein gut funktionierendes Netz der Weiterbetreuung aufzubauen. Weiterlesen

Die Freiheit in Europa

6 Okt

Liedtext von Strom & Wasser featuring The Refugees

Er hieß Achmed. Oder hieß er Kenan? Oder Nanji? Oder hieß er Sam?
Und es war auch weiter nicht entscheidend, aus welchem Land der Junge kam.
Denn zuhause sprach die Mutter: Du musst jetzt Laufen, Junge, lauf!
Es ist gelogen, Junge, nicht im Osten – nur im Westen geht die Sonne auf!
Weiterlesen

„Wir sind alle schockiert!“*

5 Okt

In Burbach sind Flüchtlinge vom privatem Wachpersonal zwei Wochen lang immer wieder misshandelt und gefoltert worden – niemand ist eingeschritten.

Die vorbestraften Wachleute vom privaten Dienstleisteranbieter European Homecare unterlagen keinerlei Kontrolle. Auch aus Essen und Bad Berleburg wurden jetzt ähnliche Taten bekannt.
Hier nur auf die Dienstanbieter zu zeigen, lenkt von der Schuld und dem Versagen von Politik und Verwaltungen ab. Sie haben die Entscheidungen getroffen, die diese Fälle möglich machen. Statt den Menschen Unterstützung durch SozialarbeiterInnen zu gewähren, wird gespart und Wachdienste mit schlecht bezahlten und grenzwertigen Mitarbeitern engagiert.
Die staatlichen Stellen vergeben Aufträge zum Betreiben von Unterkünften an den billigsten Anbieter. Wer kontrolliert denn hier, ob qualifiziertes und interkulturell geschultes Personal einstellt wird oder ob der Anbieter lieber auf gewaltbereite Schläger in schwarzen Uniformen zurückgreift?
In keinem Heim gibt es eine gesetzlich geregelte Heimaufsicht oder ein Zertifizierungssystem, wie wir es ja mittlerweile leider aus ganz vielen Bereichen kennen. Weiterlesen

Flüchtlingsschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe

3 Okt

Dazu ein Kommentar von Heribert Prantl/SZ

Die Flüchtlingspolitik in Deutschland ist auch deswegen ein Fiasko, weil es eine gemeinsame Flüchtlingspolitik nicht gibt. Die Zuständigkeiten von Bund, Ländern, Bezirken und Gemeinden sind heillos zerstückelt. Weiterlesen