Archiv | Januar, 2015

Benefizkonzert in der Dankeskirche in Holtenau am 21.2.2015, um 19 Uhr

29 Jan

Wir freuen uns sehr auf dieses Konzert für die Geflüchteten auf dem MfG Gelände!
Notieren sie sich bitte gleich den Termin, Einladung folgt.

American Gospel with a Groove!

Seit 1995 singt der Gospelchor Holtenau afrikanische und nordamerikanische Gottesdienstmusik mit Rhythmen, die Konzertbesucher mitwippen und oft sogar ausgelassen tanzen lässt. Wir leben die ganze Bandbreite schwarzer Musik aus – vom gefühlvoll bewegenden Segensgebet bis zum Freudentanz mit Rasseln und Trommeln und jubelndem Gesang. Seit wir begannen, uns auf unsere Afrika-Reise im Herbst 2009 vorzubereiten, haben wir uns immer mehr auf südafrikanische Musik konzentriert – nach der Reise haben die Lieder, die wir von den Chören in Südafrika gelernt haben, unser Repertoire enorm bereichert.

Wir sind ein Chor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Kiel-Holtenau, der sich mit Hilfe des Freundes- und Förderkreis für Kirchenmusik in Holtenau selbst finanziert und von der ehrenamtlichen Mitarbeit ganz vieler Chormitglieder lebt. Chorleiter Hauke Petersen ist Musik- und Religionslehrer an der Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt, er hat die Ausbildung der Nordelbischen Kirche zum C-Kirchenmusiker für Popularmusik absolviert.

„Einen großen Gospelchor zu leiten war lange mein Ziel. Heute habe ich das große Glück, dass eine große Gemeinschaft von sehr liebenswerten und fähigen Menschen mit mir in Holtenau meine Leidenschaft für schwarze Kirchenmusik auslebt, mit mir singt und tanzt und mit vergleichsweise einfachen musikalischen Mitteln große Wirkung erreicht. Gospel kommt aus dem Elend und erhebt den Menschen zu neuer Würde und Kraft. Mir ist wichtig, dass unsere Musik auch Lebenshilfe ist – einerseits für die Sängerinnen und Sänger, die Kraft aus dem Singen und Tanzen, den religiösen Texten und der Gemeinschaft gewinnen, andererseits für Menschen in Afrika und in unserer Umgebung, denen unsere Konzertkollekten helfen, ihr Leben zu meistern.“
Hauke Petersen, Chorleiter

„Ich habe einen Traum!“

29 Jan

Für alle die es noch nicht geschafft haben den Film zu sehen gibt es nächste Woche noch die Möglichkeit im
Hansafilmpalst in der Hansa Str. 48
03.02.2015, 20.30 | Ich habe einen Traum!
(Kiel 2014, 65 min. Regie Fredo Wulf)
siehe auch hier

22.1.2015 Filmvorführung im Pastor Lenschhaus, 19 Uhr

20 Jan

Filmausschnitt-1Wir laden herzlich zu der Filmvorführung im
Pastor-Lensch-Haus, Lenschstraße, Pries Friedrichsort am 22.01.2015 um 19.00 ein.
Making of: Ich habe einen Traum!
Fredo Wulf. D 2014. 65 Min.

Wenn Flüchtlinge warm, trocken und satt untergebracht wurden, sind sie hier noch lange nicht angekommen.
Die Kieler Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. hatte die Idee, Flüchtlinge zu fördern und ihre Geschichten von Flucht und Vertreibung jungen Menschen näher zu bringen:
In einem interkulturellen Theater- und Begegnungsprojekt lernen sich Schülerinnen, Schüler (SuS) und junge, meist afghanischen Flüchtlinge kennen und entwickelten ein gemeinsames Theaterstück.

Über neun Monate begleitete Dokumentarfilmer Fredo Wulf das Projekt. Drei Theaterleiterinnen strukturieren die Treffen und
ermuntern die TeilnehmerInnen, sich Geschichten und Szenen auszudenken und helfen bei der Umsetzung. Angesichts der Schicksale der Flüchtlinge machen sich die SuS Gedanken über ihr eigenes von Wohlstand und Frieden geprägtes Leben. Und je näher die Premiere rückt, desto hektischer und schneller werden die Proben am immer noch nicht fertigen gemeinsamen Stück…

Kino Tipp: „Persona non data“

10 Jan

Zusammen mit dem Verein Create Future e.V. und dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. lädt die Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. (ZBBS) ein zu dem Film „persona non data“.
In „persona non data“ schildern 14 Menschen die Geschichten ihrer Flucht aus der Heimat. Fortgejagt von Krieg, Giftgas, Folter, Angst und Schrecken fliehen sie – manche sind noch Kinder – zu Fuß, in Booten, mit Fluchthelfern oder allein. Die Geschichten handeln von ihren Erlebnissen, Hoffnungen und Wünschen und erzählen von der Ankunft an einem fremden Ort.
Das Kommunale Kino in der Pumpe zeigt den Dokumentarfilm der Hamburger Filmemacherin Doro Carl vom 26.-28. Januar 2015.
In der Vorstellung am 26. Januar wird die Regisseurin und eine der Akteurinnen des Films anwesend sein, um mit dem Publikum zu diskutieren.

PERSONA NON DATA
Kommunales Kino in der Pumpe (Haßstr. 22, 24103 Kiel)
26. Januar 2015, 19 Uhr
Weitere Vorstellungen am 27. und 28. Januar jeweils um 17.00 Uhr
Eintrtt 6 €

Liebe Helferinnen und Helfer – Verteilertest, sind sie dabei?

8 Jan

Heute haben wir eine Mail von dem WiF-Verteiler an alle Helferinnen und Helfer rausgeschickt, die sich in die Listen eingetragen haben oder per Mail darum gebeten haben.

Es war teilweise schwierig, die Adressen von den Listen richtig lesen zu können, wir haben uns bemüht zu entziffern, trotzdem sind leider etliche Mailadressen nicht anzumailen oder gar nicht lesbar.

Wir möchten sie alle dabei haben!

Sollten sie heute keine Mail von uns im Postfach vorgefunden haben oder möchten sie sich neu anmelden wollen, schreiben sie bitte eine Nachricht an:
SBSievert@aol.com

Sie werden dann sofort dem Verteiler zugefügt.

Herzliche Grüße,
Stefanie Sievert

Fakten gegen Vorurteile

6 Jan

Menschen, die sich gegen den aufkeimenden Rassismus wehren, haben nicht nur die Menschlichkeit, sondern auch die Fakten auf ihrer Seite.
PRO ASYL und die Amadeu Antonio Stiftung haben die wichtigsten Fakten und Argumente zusammengestellt.

„Wir können doch nicht ganz Afrika aufnehmen“. Wo immer es um Asylsuchende geht, fallen solche Sätze – Sätze, die auf absoluter Ahnungslosigkeit und oft auf rassistischen Vorurteilen gründen.
Aber was entgegnen, wenn der Nachbar so daherredet? Eine Übersicht über die häufigsten Vorurteile – und eine angemessene Entgegnung!
weiterlesen

Quelle: Pro Asyl

Gesundheitskarte für Flüchtlinge

6 Jan

Das Jahr 2015 fängt mit guten Nachrichten an!

Laut Dpa wird gerade geprüft, ob das „Bremer Modell“ – Gesundheitskarten für Asylbewerber – weiter ausgeweitet und für alle möglich gemacht werden kann.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will dazu einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen.

Die Abrechnung beim Bremer Modell übernimmt die Krankenkasse, auf diese Weise konnte die Stadt Hamburg, die bereits an diesem Modell beteiligt ist, letztes Jahr 1,6 Millionen Euro Verwaltungskosten einsparen.

Mit der Gesundheitskarte muss der Flüchtling seinen Artzbesuch nicht mehr beantragen, das spart Geld und Nerven.
Aber nach wie vor werden die Asylbewerber auch mit dieser Karte auf besondere Behandlungen von chronischen Krankheiten und freiwillige Zusatzleistungen der Kassen verzichten müssen. Weiterhin nur auf Antrag werden Kuren, Psychotherapie oder Zahnersatz bezahlt.

Siehe dazu auch hier „An die Stadt Kiel: Wir brauchen Hilfe beim helfen

Dem Stadtstaat Bremen und einigen anderen Ländern geht das „Bremer Modell“ deshalb auch nicht weit genug.
Der Sprecher der Bremer Sozialsenatorin Stahlmann dazu:““Optimal wäre es, wenn die Asylantragssteller als regulär Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden könnten.“
Aus dem brandenburgischen Gesundheitsministerium: „Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf medizinische Versorgung.“

Worauf wird gewartet? Das 2015 noch mehr Flüchtlinge kommen werden ist bekannt.