Gesundheitskarte für Flüchtlinge

6 Jan

Das Jahr 2015 fängt mit guten Nachrichten an!

Laut Dpa wird gerade geprüft, ob das „Bremer Modell“ – Gesundheitskarten für Asylbewerber – weiter ausgeweitet und für alle möglich gemacht werden kann.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will dazu einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen.

Die Abrechnung beim Bremer Modell übernimmt die Krankenkasse, auf diese Weise konnte die Stadt Hamburg, die bereits an diesem Modell beteiligt ist, letztes Jahr 1,6 Millionen Euro Verwaltungskosten einsparen.

Mit der Gesundheitskarte muss der Flüchtling seinen Artzbesuch nicht mehr beantragen, das spart Geld und Nerven.
Aber nach wie vor werden die Asylbewerber auch mit dieser Karte auf besondere Behandlungen von chronischen Krankheiten und freiwillige Zusatzleistungen der Kassen verzichten müssen. Weiterhin nur auf Antrag werden Kuren, Psychotherapie oder Zahnersatz bezahlt.

Siehe dazu auch hier „An die Stadt Kiel: Wir brauchen Hilfe beim helfen

Dem Stadtstaat Bremen und einigen anderen Ländern geht das „Bremer Modell“ deshalb auch nicht weit genug.
Der Sprecher der Bremer Sozialsenatorin Stahlmann dazu:““Optimal wäre es, wenn die Asylantragssteller als regulär Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden könnten.“
Aus dem brandenburgischen Gesundheitsministerium: „Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf medizinische Versorgung.“

Worauf wird gewartet? Das 2015 noch mehr Flüchtlinge kommen werden ist bekannt.

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