ABER

15 Aug

Aus aktuellem Anlass ein sehr interessanter Artikel aus der „Wiener Zeitung online“ geschrieben von Isolde Charim vom 31.07.2015.

Wie das Wort „aber“ den „Du-darfst-Rassismus“ einleitet.
Was ist das schlimmste Wort in der ganzen Debatte um Asylsuchende und Flüchtlinge?
Da mag einem auf Anhieb viel einfallen. Aber das schlimmste Wort ist nicht eines der direkten Attacke. Denn bei einer solchen muss man sich wenigstens mit offenem Visier hinstellen und zeigen, dass man ein fremdenfeindliches, rassistisches Schwein ist. Das noch schlimmere, das schlimmste Wort ist raffinierter. Es fiel etwa bei dem Gespräch, das Umweltminister Rupprechter vor einigen Tagen mit einem Biobauer führte. Beim Thema Asylwerber waren sie sich einig: „Es gibt die, die fliehen müssen, weil sie bedroht oder verfolgt werden. Aber es gibtauch sehr viele, (…) die damit Geld verdienen.
Die Schlepperei ist ein Wirtschaftszweig geworden.“ Da war es, das schlimmste Wort. Ganz unscheinbar tritt es auf – und verändert dennoch die gesamte Tonlage:
ABER.
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