Archiv | Februar, 2016

„Hinter uns mein Land“

20 Feb

„…und bleiben wir hier, werden wir wie der Strand, nicht ganz Meer, nicht ganz Land…“

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Iran-Bühne frei für Geflüchtete

19 Feb

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der ZBBS e.V. „Bühne frei für Geflüchtete“

Das Neujahrsfest ist das für viele Nationen das wichtigste Fest des Jahres- gefeiert, um die vielen kulturellen Schätze mit den Gästen zu teilen. Eine Präsentation und zwei Kurzfilme über verschiedene Aspekte des Landes und kulturellen Lebens leiten den Abend ein. Sahar Meschki und ihr Ensemble werden danach traditionelle iranische Neujahrsbräuche in Form des Folklore-Tanzes sowie Gilaki, Kurdi, Azari zeigen.

„Dazu werden ALLE tanzen!“ Das ist das Versprechen von Scheikh Shangar!

Als einzigartiges Highlight des Abends spielt das Schanbehzadeh Ensemble. Eine Performance, welche das Publikum in eine psychedelische Trance führt durch die berauschenden Rhythmen von Naghib und Saeid Shanbehzadeh begleitet von Namito. Dieses einmalige Zusammenspiel ist eine Begegnung zwischen traditioneller Musik des südlichen Iran und elektronischer Musik. Das Ensemble von Schanbehzadeh ist die bekannteste Musikgruppe des südlichen Iran, welche die Musik von der Bushehr Region seit 1991 weltweit auf etablierten Festivals vorgestellt hat. Veranstalter: ZBBS e.V

Eintritt: VVK 12 Euro VVK-Gebühren AK 15 Euro, erm. 8 Euro(Ermäßigung gilt für Flüchtlinge und Studenten)

Kartenvorverkauf: 24.3.2016 19 Uhr

Informations Tresen in der Stadtgalerie, Andreas Gayk Str. 31,T. 0431-901-3400

Cáfe Lunatique, Ziegelteich 10.

Tourist-Information Kiel hier auch Onlinebestellung bis 5 Tage vor Veranstaltungstermin möglich.

Danke für die Unterstützung!

18 Feb

Die Reaktionen auf den Spendenaufruf für unsere Nähwerkstatt waren wieder einmal beeindruckend.
In den vergangenen zwei Tagen kamen schon viele Angebote an Stoffen, Geldern und praktischer Hilfe zusammen. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen auf weitere Spenden.

In dem wunderschönen Film „Ich habe einen Traum“, siehe hier, sagt ein Flüchtling zum Ende den Satz: „Ich glaube an die Liebe zwischen den Menschen…“

…und es gibt viele, viele Begegnungen, Erlebnisse, Projekte in der Flüchtlingsarbeit, die diesen Satz sichtbar lebendig werden lassen.

Danke für die angekündigten Geldspenden von Privatpersonen, danke für die Stoffe die nun eintrudeln werden und ein Dank an die ZBBS (Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V.), die uns, ebenso wie der Christliche Verein e.V., von Anfang an unterstützt haben und es aktuell auch wieder tun.
🙂

Unsere Nähwerkstatt näht Hörnchen für die Kinderklinik…

16 Feb

Einige Bewohnerinnen nähen jetzt sogenannte „Hörnchen“ für die Kinderintensivstation.

Es handelt sich um Stützkissen die verhindern sollen, dass die operierten Kinder sich verkehrt drehen.

Wir freuen uns einen Teil zur Pflege beitragen zu können und weiter möchten wir gerne für die Infusionsbeutel kindgerechte Überzüge anfertigen.
Die milchigen Beutel könnten so in Elefanten und Giraffen verzaubert werden.

Für dieses Unternehmen suchen wir kindgerechte Stoffe und Nähzubehör, wenn sie etwas spenden können melden sie sich bitte bei: SBSievert@aol.com

Nähwerkstatt

Enkeleda und Lilli bei der Arbeit

30% mehr rechtsextreme Straftaten

12 Feb

Jahresstatistik 2015: 30 Prozent mehr rechtsextreme Straftaten als 2014
Die Zahl rechtsextremer Straftaten ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Von Januar bis Dezember 2015 registrierte die Polizei nach vorläufigen Erkenntnissen insgesamt 13.846 rechts motivierte Delikte – das entspricht einer Steigerung um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2014. Das zeigen die Zahlen, die auf monatliche Anfragen der Linkspartei-Abgeordneten Petra Pau zurückgehen. Sie und ihre Fraktion erfragen seit Jahren beim Bundesinnenministerium die Zahl der Straftaten mit rechtsextremen und ausländerfeindlichen Hintergrund. Die Zahlen sind alle noch vorläufig, sie könnten sich aufgrund von Nachmeldungen noch teils deutlich ändern.
Bei den Delikten fällt auf, dass ab Juli 2015 die Monatszahlen immer die Marke von 1100 übersteigen – dies war 2014 in keinem Monat der Fall. Damals lag der Höhepunkt im November mit 1002 Straftaten.
Quelle: Tagesschau

Die absolute Armut nimmt zu
Auch wenn unklar ist, wie viele Flüchtlinge während der vergangenen Monate nach Deutschland gekommen sind und wie viele von ihnen länger hierbleiben, ist bereits absehbar, dass die neuen Wanderungsbewegungen erhebliche Auswirkungen auf die Sozialstruktur der Bundesrepublik haben werden. Vier besonders markante Entwicklungen sind zu erwarten, genauer: zu befürchten.
Auch die Kluft zwischen Arm und Reich dürfte sich infolge der Zuwanderung überwiegend mittelloser Flüchtlinge vertiefen. Zwar wird die von der EU bei 60 Prozent des mittleren Einkommens angesetzte Armutsrisikoschwelle durch Flüchtlinge im Transferleistungsbezug und im Niedriglohnsektor sinken, die Armutsgefährdungsquote als Indikator für das Ausmaß relativer Armut jedoch weiter steigen. Durch die massenhafte Zuwanderung mehr oder weniger mittelloser Flüchtlinge wächst auch die relative Armut in Deutschland. Nach einer Übergangsfrist, in der sie das Asylverfahren durchlaufen, sinkt die Armutsrisikogrenze; die hohe Zahl der Geringverdiener und Transferleistungsbezieher dürfte aber längerfristig dafür sorgen, dass die Armutsgefährdungsquote erheblich steigt.
Quelle: Ein Gastbeitrag von Christoph Butterwegge auf FR Online

Eko Fresh verappt die Sylvesternacht…

10 Feb

Sichere Herkunftsländer?

7 Feb

Hauptsache raus: Wie aus Kriegsgebieten sichere Herkunftsländer werden

Das Außenministerium warnt dringend vor Reisen in Gebiete Algeriens.
In Mali kämpfen Bundeswehrtruppen gegen Islamisten und Terrorkommandos.
Aber genau in diese Länder sollen Flüchtlinge nach Willen der Regierungsparteien bald wieder abgeschoben werden. Selbst Afghanistan gilt Regierungsmitgliedern plötzlich als hinreichend sicher, obwohl der Staat in Chaos und Gewalt versinkt und die Bundeswehrtruppen gerade aufgestockt wurden. Die deutsche Flüchtlingspolitik scheint nur noch ein Ziel zu kennen: „Hauptsache raus!“

Quelle: Monitor

Weitere Musiker gesucht

1 Feb

Rieseby

Jon Flemming Olsen’s Projekt, eine Band mit Geflüchteten zusammenzustellen, wächst stetig.

Mit viel Herz und Freude wurde gestern wieder geprobt, es werden auch noch weitere Musiker gesucht.

Wer noch jemanden kennt der für dieses Projekt in Frage käme, bitte bei mir melden:

Sbsievert@aol.com

Asylpaket II beschlossen

1 Feb

Bundesregierung gefährdet Leben von Schutzbedürftigen

Gestern hat die Bundesregierung nach langen Diskussionen das Asylpaket II beschlossen – sogar mit zusätzlichen Verschärfungen gegenüber dem Beschluss vom November 2015. Das geplante Gesetz führt zu einer massiven Beschränkung des Rechtsschutzes von vielen Flüchtlingen und wird Familien auf lebensgefährliche Routen zwingen.
Bereits im November 2015 lag PRO ASYL ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Asylpaket II vor, der nun noch ergänzt wurde. Und schon damals musste man konstatieren: Es handelt sich um einen Frontalangriff auf das Asylrecht. Hier können Sie unseren Aufruf gegen das Gesetz unterstützen. Beschlossen wurde im Kabinett nun folgendes:
Beschränkung des Familiennachzugs bedeutet Lebensgefahr
Für Flüchtlinge mit subsidiärem Status wird der Familiennachzug für zwei Jahre ausgesetzt. Das sind all jene Flüchtlinge, die nicht individuell verfolgt werden, aber in ihrer Heimat Folter, Todesstrafe oder unmenschliche Behandlung befürchten müssen. Durch die Einzelfallprüfung der Syrer/innen könnte auch diese Gruppe betroffen sein – dabei haben diverse Oberlandesgerichte das BAMF in der Vergangenheit gerade dazu gezwungen, syrischen Flüchtlingen einen Status nach der Genfer Flüchtlingskonvention zu verleihen.
Quelle: Pro Asyl

Aufruf von Pro Asyl

1 Feb

Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren!

Die Bundesregierung will ein Gesetz durchsetzen, das eine erneute massive Verschärfung des Asylrechts bedeuten würde: Das geplante Gesetz hebelt für viele Flüchtlinge ein angemessenes und faires Asylverfahren aus, es schränkt den Familiennachzug ein und erkennt medizinische Abschiebehindernisse nicht an. Dies würde dazu führen, dass Menschen selbst dann abgeschoben werden, wenn sie schwer krank sind!

Dies wollen wir mit unserem Aufruf verhindern! Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, das Gesetz abzulehnen.

Bitte unterstützen Sie unseren Aufruf „Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren“
Unterschreiben sie hier!