Archiv | Dezember, 2016

Es lohnt sich

21 Dez

Wer Zusammenhänge verstehen möchte, dem sei dieses Buch aus aktuellem Anlass noch mal ans Herz gelegt:

buchtipp

Ein Trauerspiel

21 Dez

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf. (Theodor Fontane)

Gewalt schafft Gewalt – das hat sich nicht geändert und wird sich nie ändern.

Die vermeintlichen Lösungen die auf dem Markt gegen Gewalt gehandelt werden, haben zu dem heutigen Zustand unserer Welt geführt. Solange sich diese Erkenntnis nicht durchsetzt, wird es nur schlimmer werden.
Dazu auf den Nachdenkseiten ein Artikel von Albrecht Müller:

21. Dezember 2016 um 10:32 Uhr
Und wieder das gewohnte Trauerspiel unserer Medien. Kein Wort, keine Frage danach, wie Gewalt und Gegengewalt, wie Kriege und Terror zusammenspielen. Oberflächlich.
Gestern habe ich ab 18:00 Uhr Deutschlandfunk gehört, und von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr ZDF-heute und das ZDF-Spezial zum Berliner Mordanschlag angesehen, und dann auch noch in der Nacht den Brennpunkt der ARD. Vielleicht hat in anderen Medien irgendjemand gefragt, ob es einen Zusammenhang zwischen den illegalen Kriegen des Westens und den mörderischen Terroranschlägen geben könnte. In den von mir beobachteten Medien nicht. Interviews, Berichte, Kommentare an der Oberfläche, unangenehme Fragen werden weggelassen, Lückenpresse. Lügenpresse – alles auf einmal. Immer das gleiche und ein primitives Niveau – Medien im Verein mit Politikern.
‚Wir lassen uns das Leben und das Feiern nicht verbieten‘, so der Sicherheitsexperte des Deutschlandfunks und mit ihm X andere. Der Bundespräsident sieht mal wieder einen Anschlag auf unsere westliche Lebensweise. Im ZDF-Spezial hieß es, wir lassen uns nicht unterkriegen. Auch nicht von den Terroristen. Allenfalls besorgen wir Betonklötze gegen feindliche LKWs und mehr Polizei. Vielleicht auch die Flüchtlingspolitik überdenken. Ansonsten weiter so wie bisher.weiterlesen…

HoHoHo…

19 Dez

w-ei

Ein Gedanke für die Feiertage…. Weiterlesen

Existenzminimum weiter nach unten

18 Dez

Regierung treibt soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen weiter voran

Und wieder wird am menschenwürdigen Existenzminimum für Flüchtlinge gesägt: Mit der geplanten Verschärfung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) sind nochmalige gravierende Leistungskürzungen binnen weniger Monate geplant.
Am Freitag soll der Bundesrat über das dritte Gesetz zur Änderung des AsylbLG endgültig abstimmen (BR-Drs 713/16). Die Gesetzesvorlage sieht eine nochmalige gravierende Kürzung der AsylbLG-Leistungen vor. PRO ASYL hatte über die Initiative bereits im September berichtet.
Sparen auf Kosten von Flüchtlingen
Alleinstehende in Gemeinschaftsunterkünften würden quasi »zwangsverpartnert« und sollen mit dieser Begründung nur noch 90% des Regelsatzes erhalten. Für sie soll ab 1. Januar 2017 die eigentlich für gemeinsam aus einem Topf wirtschaftende Ehepartner gedachte Regelbedarfsstufe 2 gelten. Dass es sich bei den Menschen in staatlichen Unterkünften gerade nicht um freiwillige, enge Lebenspartnerschaften, sondern um Zwangsgemeinschaften handelt, die in der Regel auch nicht gemeinsam haushalten, wird offensichtlich ignoriert.weiterlesen…
Quelle: Pro Asyl

Weihnachtspause der Fahrradwerkstatt

14 Dez

In der Zeit vom 23.12. bis einschließlich 04.01.2017 wollen wir die Fahrradwerkstatt und den Container schließen. Ich wünsche euch und euren Familien ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest.
Herzliche Grüße
Hans- Jörg

Über 1.000 Fahrradspenden angenommen, weit über 800 verkehrssichere Fahrräder rausgegeben, und nebenbei noch die Einrichtung der neuen Fahrradwerkstatt in den neuen Räumen vollbracht. Das Team ist großartig!
Noch einmal herzlichen Dank an das Kieler Spendenparlament und an die Firma Vossloh.
Ihre Spenden haben dazu beigetragen, dass engagierte Menschen ihren erfolgreichen Weg, unter guten Bedingungen, weiterführen können.

Kunst der Integration 2

11 Dez

Wir freuen uns sehr, dass der Kieler Künstler Igor Ballach, den Raum unserer Nähwerkstatt verschönern will! Dankeschön.

In seiner letzten Ausstellung hatte Herr Ballach in seinen Bildern das Thema Natur behandelt.
Seine Bilder dazu beinhalten das Konzept, Landschaften, die sich sonst über eine weite Fläche hervorstrecken, in ein miniaturartiges Format zu packen. Somit wird eine weite Bandbreite an natürlichen Elementen wie Bäumen und Pflanzen geschaffen, ohne dabei die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich zu lenken. Man erhält dadurch eine Übersicht, über die man als Betrachter selber bestimmen kann.
Sein Konzept lässt sich gut in diesen großen Raum einbinden, weil das Motiv auf dem ersten Blick nicht zu viel Aufmerksamkeit verlangt, und bei Bedarf den Betrachter dennoch dazu bringen kann sich in die Landschaft zu vertiefen.
Durch leichte und frische Farben wird eine idyllische Atmosphäre vermittelt; hierfür wird eine Mischtechnik aus Sprühdosen und Acrylfarbe verwendet.

Und man kann jetzt schon gespannt sein, was passiert wenn sich das Skaterteam und das Kunstteam im Frühjahr zusammentun, um mit den Bewohnern die Skateranlage zu verschönern…

Das wird bunt und vielfältig 🙂

Skaten, und kein Ende in Sicht

11 Dez

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Louis Taubert und Johannes wurden für ihr ehrenamtliches Engagement, beim Skaterprojekt im Schusterkrug, von Ministerpräsident Albig ausgezeichnet.
Und dat zu Recht! 🙂

Seit 2014 sind nicht nur die Beiden, siehe hier, mit Unterstützung von Helge Bachmann und seinem „Support“ Skaterladen, unermüdlich im Einsatz. So konnte das Angebot sogar auf zwei Tage in der Woche ausgedehnt werden, und für nächstes Jahr ist ein Skaternetzwerk geplant…
Dank einer sehr großzügigen Spende von „Kultur Life“, konnte dieses Jahr eine megacoole Rampe angeschafft werden, die freudig angenommen wurde.

Kunst der Integration 1

11 Dez

Im neuem Jahr wird Herr Florian Rubin mit einigen Kindern und Jugendlichen der Unterkunft in Schilksee Tempest ein Kunstprojekt, unterstützt vom „Migrationsfond Kultur der Stadt Kiel“, starten. Natürlich werden wir Sie Ende des Jahres zu einer Ausstellung einladen.:-)
Florian hat bereits in der Entwicklungshilfe und in Zürich in der Kunstvermittlung gearbeitet und kommt von einem musischen Gymnasium aus der Schweiz. Seit Mitte November unterstützt er ehrenamtlich die Mitarbeiter vor Ort.
Wir planen für Anfang 2017 ein weiteres Kunstprojekt, bei dem eine Kieler Künstlerin unterschiedliche Maltechniken vermitteln möchte.

florian „Hier in Schilksee habe ich die Chance Kulturen kennen zu lernen und zusammen mit Kindern und Jugendlichen, vielleicht auch mit Erwachsenen,kreativ zu arbeiten.
Bei dieser Arbeit geht es mir darum, die individuelle Beobachtungsgabe zu fördern. Ich möchte verhindern, dass man bei der Betrachtung eines Gegenstandes nur einen Gegenstand sieht. Ich möchte den Blick dafür öffnen, dass jeder etwas Eigenes in einem bestimmten Gegenstand sehen kann.
Speziell bei Kindern ist es mein Ziel, eine differenzierte Beobachtung zu fördern, die Erkenntnis eines Ganzen, als Vereinigung von unzähligen Details.Es geht mir also nicht um Anpassung, sondern um Förderung der Diversität. Integration findet aber dennoch statt, da es mein Ziel ist die Teilnehmer meiner Projekte auf die Natur in der näheren Umgebung aufmerksam zu machen.
Neben dem Beobachten und Wahrnehmen, ist es mir wichtig, dass das Wahrgenommene reflektiert wird. Diese Reflexion soll sich in Malerei und in skulptureller Arbeit ausdrücken.
Als nahe liegendes Thema aus unserer Umgebung greifen wir als erstes das Meer vor unserer Haustür auf. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auch Kontakte zu hiesigen Künstlern knüpfen können, die uns mit ihren Kenntnissen, in der Arbeit bereichern und unterstützen wollen.
Ich freue mich auf mein Projekt!“

Brandanschlag Kronshagen: Spendenaktion der KN

9 Dez

Sie war in so vielen Projekten ehrenamtlich tätig… Manchmal fehlen die Worte.

Nach Informationen der Kieler Nachrichten handelt es sich bei den Kindern um zwei drei und sieben Jahre alte Jungen, die vorläufig in einer in Bereitschaft stehenden Pflegefamilie untergebracht worden sind. Wo sie dauerhaft leben werden, steht nach Angaben der Stadt Kiel noch nicht fest.
„Dieses Ereignis hat die ganze Region Kiel, ich glaube auch das ganze Land Schleswig-Holstein sehr bewegt“, sagt Chefredakteur Christian Longardt. „Wir wissen, dass viele Menschen den Kindern helfen möchten – wir möchten diese Hilfe bündeln und dazu beitragen, dass die Zukunft der Jungen in finanzieller Hinsicht abgesichert wird.“
Die Spendenaktion ist mit der Stadt Kiel abgestimmt, die derzeit die Betreuung in einer Pflegefamilie organisiert. Stadträtin Renate Treutel versichert, dass die Spenden nicht zur Erstattung von Kosten der Jugendhilfe genutzt werden. Hier gelte für die Stadt die Härtefallregelung. Das Spendenaufkommen werde vollständig für die Zukunftssicherung der Kinder eingesetzt, betonte Renate Treutel.
Bis klar ist, wo die Kinder zukünftig leben, wird der gemeinnützige Verein KN hilft das Geld treuhänderisch verwalten.
Spenden für die Kinder
Eine erste Großspende in Höhe von 1000 Euro ist bereits eingegangen. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann das folgende Spendenkonto nutzen:

Spendenkonto „KN hilft“
KN hilft e.V., Förde Sparkasse, IBAN DE05 2105 0170 1400 262000, Stichwort: „Kinder/Kronshagen“.

Quelle: KN 9.12.2016

Petition „Keine Abschiebungen nach Afghanistan“

8 Dez

Unterstützungsaufruf

„Keine Abschiebungen in den Krieg – Schutz für Geflüchtete aus Afghanistan!“

Für viele Geflüchtete aus Afghanistan konkretisiert sich zunehmend die
Gefahr einer drohenden Abschiebung. So sollen rund 12.500 der derzeit
etwa 250.000 Menschen aus Afghanistan bereits einen Abschiebebescheid
erhalten haben. Wir halten Abschiebungen nach Afghanistan für eine
Bedrohung für Leib und Leben der Betroffenen und rufen dazu auf,
Abschiebungen in ein Land, in dem Menschen der Tod droht zu unterlassen
und eine Bleiberechtsperspektive inklusive Integrationsleistungen für
die Betroffenen zu eröffnen.

Open Petition unterschreiben

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-abschiebungen-in-den-krieg-schutz-fuer-gefluechtete-aus-afghanistan