Archiv | Januar, 2017

2016 : Tödlichstes Jahr der Eu-Flüchtlingspolitik

8 Jan

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Pro Asyl informiert:

JEDER 41. FLÜCHTLING STIRBT BEI ÜBERFAHRT 5.022 tote Flüchtlinge im Mittelmeer dieses Jahr (UNHCR; Stand: 29.12.) – das sind noch einmal deutlich mehr als die 3.771 dokumentierten Ertrunkenen im bislang tödlichsten Jahr 2015. Die meisten Menschen starben dabei auf der Fluchtroute über das zentrale Mittelmeer.
Und auch unter Berücksichtigung der absoluten Zahlen ist die Todesrate massiv angestiegen: Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) berechnete, dass 2016 jeder 41. Geflüchtete bei der Bootsüberfahrt nach Italien ums Leben gekommen sei. 2015 war es lediglich jeder 276…weiterlesen…

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Keine neuen Fragen

8 Jan

Die Fragen die Imad Karim, Filmemacher und Gewinner eines Integrationspreises, in einem Artikel im Cicero stellt, sind nicht neu.
Es gibt, und gab, schon seit ewigen Zeiten Menschen die klug genug sind, und sehen und sahen, wohin die illegalen Kriege und die Ignoranz der „reichen“ Welt führen werden.
Und sie haben laut gewarnt und sie warnen immer noch laut.
Sie werden nicht gehört weil der Weg des Friedens nicht vorgesehen ist; bringt zu wenig Profit.
Wenn man sich das wunderschöne Lied anschaut, „Prayer of the Mothers“, und sich den Entstehungshintergrund klarmacht, wundert man sich doch sehr, dass dieser Marsch der Frauen bisher keinen Weg in die deutschen Medien gefunden hat.
Tausende Frauen bringen hier genau auf dem Punkt, worum es doch eigentlich geht – nämlich um die Zukunft unserer Kinder, und damit um die Zukunft der Menschheit.
Es geht um das sinnlose Sterben von Menschen.
Und wir sind alle davon betroffen, egal woran wir glauben.

Warum hilft man den Menschen erst hier?
Heute verstehe ich nicht, was sich hier vor meinen Augen abspielt. Ich verstehe den Sinn dieser offenen Grenze nicht. Warum ermutigt man Menschen, dass sie aus ihren Heimatländern fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht rechtzeitig geholfen?
Nehmen wir das Beispiel Syrien. Die Menschen sind entweder innerhalb Syriens oder in die Anrainerstaaten geflüchtet. Sie waren stets im Blickkontakt mit ihrer Heimat. Wo waren die Humanisten unter uns, als das UN-Welternährungsprogramm die Gelder für die syrischen Flüchtlinge in den bereits existierenden Unterkünften kürzte? Ein Bruchteil des Geldes, das heute für die Angekommenen ausgegeben wird, hätte gereicht. Warum erstellte das Bundesamt für Integration bereits im Jahre 2014 einen Anwerbefilm, damit die Flüchtlinge ermutigt werden, nach Deutschland zu kommen? Und warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie in der Lage ist, diese Millionen Menschen, deren Sozialisierung eigentlich bereits abgeschlossen ist, hier resozialisieren zu können? All das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus – arrogant, ignorant, fahrlässig und keinesfalls human.
Menschen aus Marokko, Nigeria, dem Irak oder Syrien laufen auf langen, beschwerlichen, gefährlichen und regelmäßig tödlich endenden Wegen nun um die Wette. Die Mehrheit von ihnen sind starke Männer im wehrfähigen Alter, die den Mythos Einwanderer und Eroberer mit sich tragen. Wer es schafft, der bekommt Geld und Unterkunft von den Deutschen. Wer unterwegs umgefallen oder im Mittelmeer ertrunken ist, hat halt Pech gehabt. Das versuchen uns die Medien als Humanität zu verkaufen.

Quelle: Cicero

Hört das Gebet der Mütter

4 Jan

Ein kleines Wunder ist geschehen, das durch die Medien völlig ignoriert wurde:
tausende Frauen, Hebrews, Musliminnen und Christinnen sind in Israel zusammen für den Frieden marschiert.

In diesem neuen offiziellen Video von der Bewegung Women Wage Peace, singt die israelische Sängerin Yael Deckelbaum das Lied „Prayer of the Mothers“ zusammen mit Frauen und Müttern allerleier Religionen, und zeigt damit, dass Veränderungen möglich sind.
Ein bedeutsames weibliches Wunder, das mehr sagt als tausend Worte. Teile dies, soviel du kannst! Shalom Salam Frieden

Willkommen 2017

3 Jan

Die aktuelle Ausgabe von Me, Myself and Media wurde in der Nacht des 22. Dezember aufgezeichnet.
Nach Anis Amri, dem am 23. Dezember in Mailand erschossenen Tunesier, wurde bereits in großem Stil gefahndet. Dass er es wohl nicht lebend vor ein deutsches Gericht schaffen würde, wird bereits Stunden vor seinem Tod in der Ausgabe formuliert. So kam es.
Was geht hier eigentlich vor? Warum lassen Attentäter mit arabischem Hintergrund seit dem 11. September 2001 immer ihren Ausweis am Tatort liegen und schaffen es nie vor ein ordentliches Gericht?
Dieser Frage gehen wir im ersten Teil von MMM nach, um dann den Blick auf grundlegende Motive von Krieg und Terror zu lenken.
Da draußen tobt ein Ressourcen-Krieg, der eine Gewaltspirale in Gang gesetzt hat. Die tägliche NATO-Propaganda verkauft uns die Botschaft, dass nur noch mehr Rüstung zu mehr Sicherheit führen würde. Nur stimmt das? Wo haben uns 15 Jahre „Krieg gegen den Terror“ hingebracht?
Wer den Terror unterbinden will, muss die Ressourcen-Kriege beenden. Das ist möglich, denn der dezentral erzeugten regenerativen Energie gehört die Zukunft.

Quelle: Me, Myself and Media via KenFM