Der Jemen

3 Aug

Die humanitäre Katastrophe im Jemen
Verdrängt und nicht wichtig genug
Im Jemen entfalte sich lautlos eine menschliche Tragödie, die außerhalb des Landes kaum auf Interesse stoße, kommentiert Jürgen Stryjak im Dlf. An Krieg und Elend seien zwar alle Konfliktparteien schuld, aber Saudi-Arabien spielte eine besondere Rolle. Denn mit dem Königreich bombardiere eines der reichsten Länder der Welt eines der ärmsten.

Offenbar fühlen sich nicht nur die Jemeniten von der Welt verlassen, sondern auch die ausländischen Helfer. Vertreter von den Vereinten Nationen oder vom Roten Kreuz veröffentlichen immer neue Zahlen, um mit apokalyptischen Statistiken die Welt aufzurütteln. 400.000 Cholera-Infizierte und fast 2.000 Cholera-Tote seit April, sieben Millionen Menschen, die von einem qualvollen Tod durch Krankheit bedroht sind sowie durch Verhungern, denn die Lebensmittelversorgung ist zusammengebrochen. 60 Prozent der Menschen im Jemen wüssten nicht, wo sie die nächste Mahlzeit erhalten könnten, erklärte ein hochrangiger UN-Funktionär in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.
Quelle: Deutschlandfunk

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