Archiv | Januar, 2018

Zauberwerk in den KN 20.1.2018

21 Jan

Sie können hier,„…die Idee ist etwas zurückzugeben“, einen wunderbar geschriebenen Artikel von Herrn Trutschel über den aktuellen Stand unserer Nähwerkstatt lesen.
„Hand in Hand für Norddeutschland“ machte es 2015 möglich, dass wir die ersten Industrienähmaschinen erwerben konnten, und deren Erwerb führte dazu, dass nun die Familien von Neugeborenen einen liebevoll genähten Babyschlafsack erhalten werden.
Und nur mit der Unterstützung vieler Hände ist es für uns möglich weiter zu machen. Ein Dankeschön an die Leitung der Unterkunft, den vielen EhrenamtlerInnen und an die kleinen und großen SpenderInnen!

Miteinander-Vielheit

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Fluchtursachen nicht vergessen.

3 Jan

Kein Mensch flieht aus seinem vertrautem Heim, seinem vertrautem Leben, seiner vertrauten Kultur, weil es in Deutschland das Sozialamt gibt.
Eine Gesellschaft braucht Menschen, die sich dazugehörig fühlen.

GdP Bundespolizei gegen Leistungskürzung für Asylbewerber

„Wir brauchen schnellere Integration, nicht längere Ausgrenzung!“
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, warnt vor Plänen, Flüchtlingen und Asylbewerbern bis zu drei Jahre lang das Existenzminimum zu kürzen.
Die GdP kritisiert die politische Darstellung angeblicher „Fluchtanreize“: „Dass in Deutschland höhere Sozialhilfesätze als anderswo gezahlt werden, ist kein Ausdruck von Luxus, sondern von sehr hohen Lebenshaltungskosten. Wer meint, ein Leben am Rande des Existenzminimums sei ein Anreiz für eine lebensgefährliche Flucht, nimmt die tatsächlichen Fluchtursachen nicht zur Kenntnis. Die politisch vorgegaukelte Abschreckung durch Kürzungen wird objektiv nicht eintreten können, aber dafür der gesellschaftliche Schaden lange bleiben“, erklärt Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei.
Radek erinnerte daran, dass schon früher Strategien, Flüchtlinge nur mit Naturalleistungen wie Lebensmittelpaketen abzuschrecken, nicht aufgegangen seien und das Bundesverfassungsgericht sich klar zur gleichen Behandlung von Flüchtlingen geäußert hat. Bereits heute können diverse Anrechnungsvorschriften zu ganz erheblichen Kürzungen von Asylbewerberleistungen führen.
„Es ist für unser aller Zusammenleben und die Sicherheit in unserem Land deutlich besser, gegenüber hunderttausenden Menschen keine Politik der jahrelangen gesellschaftlichen Ausgrenzung zu verfolgen. Unser Land braucht deutlich schnellere und bessere Integration, nicht längere Ausgrenzung“, so Radek.

Quelle: Gewerkschaft der Polizei