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Schlag-Sätze

11 Sep

Haben Sie sich die Tage über auch gefragt, warum den Briten 2017 immer noch die schönsten Inseln in der Karibik gehören, über die gerade die Stürme wüten? Ein Luxushotel wird dort z.B., auf einer dieser traumhaften Luxusinsel, von den Schwiegereltern von Prinz Williams geführt. Die Einheimischen haben dort weniger solche Hotels.

Versteht man die Zusammenhänge in der Welt, käme einem so ein „Lindner-Satz“ niemals über die Lippen. Konstantin Wecker antwortet Lindner in einem offenen Brief, nicht nur zu dieser haarsträubenden Aussage:
„Es gibt kein Menschenrecht, sich seinen Standort auf der Welt selbst auszusuchen“, meinte der studierte Philosoph und Reserveoffizier und lässt sich dafür von der BILD feiern.

Sie haben Philosophie studiert? Dann haben Sie doch sicher Hannah Arendt gelesen? 
„(…) Es ist, als ob eine globale, durchgängig verwebte zivilisatorische Welt Barbaren aus sich selbst heraus produzierte, indem sie in einem inneren Zersetzungsprozeß ungezählte Millionen von Menschen in Lebensumstände stößt, die essentiell die gleichen sind wie die wilder Volksstämme oder außerhalb aller Zivilisation lebender Barbaren“, schreibt sie in „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. 

„Daß es so etwas gibt wie ein Recht, Rechte zu haben – und dies ist gleichbedeutend damit, in einem Beziehungssystem zu leben, in dem man aufgrund von Handlungen und Meinungen beurteilt wird –, wissen wir erst, seitdem Millionen von Menschen aufgetaucht sind, die dieses Recht verloren haben und zufolge der neuen globalen Organisation der Welt nicht imstande sind, es wiederzugewinnen.“

Was sind denn bitte Menschenrechte für Sie? Nur die Rechte, die Menschen wie Sie gewillt sind, ihnen zu verleihen?

Hinter den Schlagzeilen: Konstantin Wecker

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Das FahrradwerkstattTeam hat einen großen Wunsch!

9 Sep

Wenn man zur Zeit unser Fahrradwerkstattteam befragt, was es noch brauchen täte, bekommt man von allen aus dem Team die eine Antwort:

Findet bitte eine Wohnung für unseren Khalid!
Er ist uns allen sehr vertraut und Khalid ist uns wegen seiner Zuverlässigkeit, seines Fachwissens und seiner Freundlichkeit sehr ans Herz gewachsen. Ohne ihn hätten wir viele Probleme der Vergangenheit nicht so schnell lösen können.
Unser Kollege Peter Fischer hat sich zusätzlich zu den Bemühungen der Verwaltung aufwendig bemüht, für Khalid und seine Familie eine Wohnung zu bekommen. Keine der Bemühungen hat bisher dazu geführt, dass ein Angebot gemacht wurde. Wohnungen in dieser Größe sind ja leider sehr rar.
Die Wohnung der Familie (Ehepaar 5 Kinder – 4 davon im schulpflichtigem Alter und eine Tochter 19 Jahre alt) würde das Sozialamt mit ca. € 850,- unterstützen. Wir legen alle die Hand für ihn ins Feuer und die Schraubenschlüssel obendrauf!

Wer ein Angebot für Khalid hat, kann sicher sein dass die Familie in allen Belangen zur neuen Wohnung/Haus, von einem großen Team Engagierter unterstützt wird, und dabei begleitet, alle Regeln und Pflichten als Mieter in Deutschland zu befolgen.
Angebote bitte an: SBSievert@aol.com

Bei dem letzten Besuch von Herrn Todeskino in der Fahrradwerkstatt kündigte dieser an, schriftlich festgehalten in einem Artikel der KN, sich um eine Wohnung für Khalid unterstützend zu kümmern, weil auch er spontan angetan von Khalid’s Auftreten war. Leider kam danach nichts mehr. Vielleicht liest er diese Zeilen und erinnert sich, das wäre fein! 🙂

Das war Spitze!

9 Sep

Marianne’s Ferienprojekt hat dem Nähteam viel Freude bereitet und uns vor allem darin bestärkt, unser bestehendes Angebot weiter auszubauen.
Die Bedarfe sind stark vorhanden!

Seit April 2015 hat WiF e.V.,  zeitgleich zur Fahrradwerkstatt im Schusterkrug, die Nähwerkstatt mit einem Startkapital von fünf gespendeten Nähmaschinen der ZBBS, plus einigen Nähutensilien, eingerichtet und betreut diese mit einem mittlerweile festen Team aus Schneiderinnen, Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen und einer sehr talentierten, multikreativen, Nähmaschinenretterin!
Auch Herr Pohle von „Anilin und Chrom“ unterstützt uns nun seit über zwei Jahren und hat schon viele Nähmaschinen für die Bewohner reparieren können.

Weiter gehört zu unserem regelmäßigen Nähabend eine qualifizierte Kinderbetreuung, die sich liebevoll um eine altersgemischte Kinderschar, von teilweise 30 Kindern kümmert, damit die Mütter und Väter ungestört arbeiten können.
Unsere Zusammenarbeit mit der Intensivstation der Kinderklinik läuft weiter und es gibt Ideen, auch dort noch aktiver zu werden.

Ungebrochen wurden wir immer wieder von privaten Spendern unterstützt, mit Nähmaschinen, Stoffen, Zubehör, Geldspenden.
Herzlichen Dank an Alle!

Nach unserer erfolgreichen Woche, planen wir weitere Projekte die parallel zu unserem jetzigen Angebot laufen sollen und für die BewohnerInnen Perspektiven für die Zukunft bieten können.
Dazu bald mehr….:-)

*Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wie glücklich die Herstellung eines Topflappen, auch in „schief“, machen kann. Danke, Marianne! 🙂

Der Jemen

3 Aug

Die humanitäre Katastrophe im Jemen
Verdrängt und nicht wichtig genug
Im Jemen entfalte sich lautlos eine menschliche Tragödie, die außerhalb des Landes kaum auf Interesse stoße, kommentiert Jürgen Stryjak im Dlf. An Krieg und Elend seien zwar alle Konfliktparteien schuld, aber Saudi-Arabien spielte eine besondere Rolle. Denn mit dem Königreich bombardiere eines der reichsten Länder der Welt eines der ärmsten.

Offenbar fühlen sich nicht nur die Jemeniten von der Welt verlassen, sondern auch die ausländischen Helfer. Vertreter von den Vereinten Nationen oder vom Roten Kreuz veröffentlichen immer neue Zahlen, um mit apokalyptischen Statistiken die Welt aufzurütteln. 400.000 Cholera-Infizierte und fast 2.000 Cholera-Tote seit April, sieben Millionen Menschen, die von einem qualvollen Tod durch Krankheit bedroht sind sowie durch Verhungern, denn die Lebensmittelversorgung ist zusammengebrochen. 60 Prozent der Menschen im Jemen wüssten nicht, wo sie die nächste Mahlzeit erhalten könnten, erklärte ein hochrangiger UN-Funktionär in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.
Quelle: Deutschlandfunk

Der „falsche“ Mensch !?!

3 Aug

Kein Mensch ist illegal! Und was ist ein falscher Mensch?
„Die Welt“ sollte nachdenken gehen…


Quelle: Screenshot die Welt

Feriennähwoche in der Nähwerkstatt

3 Aug

Marianne startet mit dem Team eine ganze Nähwoche in den Ferien! Sollten Sie noch Stoffe abzugeben haben oder anderes Nähzubehör -wir planen nach den Ferien zusätzliche Projekte – freuen wir uns! Bitte melden unter:
SbSievert@aol.com

Martin Müller von der Fahrradwerkstatt hat ab sofort eine neue Mailadresse: fahrradwerkstatt.mfg5@gmail.com
Sollten Sie feststellen, dass Sie noch Fahrräder in der Garage unbenutzt rumstehen haben, oder wenn Sie sich endlich ein neues Radel gönnen wollen oder wenn ihr Fahrrad zu groß, zu klein, zu dünn ist; melden sie sich bei uns und wir holen es ab!

GEMEINSAME STELLUNGNAHME VON 20 VERBÄNDEN UND ORGANISATIONEN

31 Jul

„Vom Aufnahmeland zum Abschiebeland: »Hau-Ab-Gesetz« tritt in Kraft
Das sogenannte »Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht« tritt am 29.07. in Kraft. Im Vorfeld wurde das Vorhaben von in der Flüchtlingsarbeit aktiven Verbänden und Organisationen scharf kritisiert. Ein Paket mit teils verfassungsbedenklichen Verschärfungen, mit denen Deutschland immer weiter vom Aufnahmeland zum Abschiebeland mutiert.“

Pro Asyl

STELLUNGNAHME
Anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzentwurfes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht durch das Bundeskabinett fordern 20 Verbände und Organisationen, dass im Rahmen des Gesetzesvorhabens das Wohl der betroffenen Kinder vorrangig berücksichtigt wird.
Der Gesetzentwurf sieht unter anderem eine Ausweitung der Personengruppe vor, die unbefristet zum Verbleib in Erstaufnahmeeinrichtungen verpflichtet werden können. Die Folge wäre, dass Bundesländer die Möglichkeit bekämen, auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien in Deutschland Asyl suchen, zeitlich unbegrenzt in Erstaufnahmeeinrichtungen unterzubringen.
Damit wäre zum Beispiel einer großen Zahl von Kindern dauerhaft der Zugang zu Schulen verwehrt, befürchten die unterzeichnenden Organisationen. Sie unterstreichen, dass Kinder und Jugendliche grundsätzlich so kurz wie möglich in Flüchtlingseinrichtungen untergebracht werden sollten, da diese oftmals nicht sicher und nicht kindgerecht sind.
Das Zusammenleben mit vielen fremden Menschen auf engem Raum, mangelnde Privatsphäre und fehlende Rückzugsorte haben negative Auswirkungen auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen.
Zudem sind der Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie zu Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche in Erstaufnahmeeinrichtungen stark eingeschränkt.
Quelle: Unicef

Krieg in Mali

29 Jul

Wenn statt über einen Krieg über technische Defekte diskutiert wird

Mali: Wie bei einem „Routineeinsatz“ Soldaten „verunglücken“
Damit bestand das herrschende Narrativ in den Medien darin, dass deutsche Soldaten bei einem Routineeinsatz durch einen technischen Defekt „verunglückt“ seien – so etwa die Frankfurter Rundschau. Entsprechend fokussierte sich die Debatte, sobald der Verlust bestätigt war – neben einer geheuchelten Anteilnahme gegenüber den Toten und ihren Angehörigen -, auf vermeintlichen Ausrüstungs- und Personalmängel, die es zu beheben gelte.
Erstaunlich wenig wird demgegenüber die Frage gestellt, was ein „Routineeinsatz“ eines Kampfhubschraubers eigentlich bedeutet und welchen Sinn und Zweck der Einsatz der Bundeswehr in Mali hat. Im Narrativ des Unfalls schwingt mit, dass es keinerlei Bezug zu Kampfhandlungen gegeben hätte und was die Aufgabe der Soldaten angeht wird meist von einer Friedensmission oder der „Überwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den Rebellen“ die Rede (so etwa die FR in bereits oben angesprochenen Artikel).
Auch dass tatsächliches Interesse am Auftrag und die Auseinandersetzung mit der Situation in Mali so gering sind, entlarvt die vermeintliche Anteilnahme am Tod der Soldaten als pure Sprachregelung und Heuchelei. Tatsächlich aber fand der mögliche Zusammenhang des Absturzes mit einer bewaffneten Auseinandersetzung am Boden kaum Beachtung, obwohl es durchaus Anzeichen gab.
Quelle: Telepolis

Ein guter Schritt

29 Jul

Damit sind einige Probleme gelöst.

Mehr Freiheiten für Asylbewerber auf Jobsuche
Für viele Flüchtlinge bedeutet ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oft den ersten Schritt, in einer neuen Gesellschaft anzukommen. Aus Sicht des Innenministeriums ist das ein zentraler Schlüssel für Integration. Doch ausgerechnet dort gab es bisher ein Problem: Selbst wenn sie ein Job- oder Ausbildungsangebot hatten, konnten viele das nicht annehmen, wenn der Ort der Ausbildungsstätte außerhalb des Wohnortes lag, den die Behörden ihnen zugewiesen hatten. Sie waren damit gebunden – und das während des gesamten Asylverfahrens, das in der Regel mehr als sechs Monate dauert. Damit ist ab sofort Schluss.
Quelle: NDR 28.7.2017

Interview zur Journalistenstudie*

25 Jul

Die überregionalen Medien haben die Bevölkerung vergessen
Während der Flüchtlingskrise sei zu unkritisch über die Zuwanderung berichtet worden – das ist das Ergebnis einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung. Die Medien hätten sich mit den Ansichten der politischen Eliten gemein gemacht, sagte der Leiter der Studie, Michael Haller, im Deutschlandfunk.
Viele Medien hätten ihren Qualitätsanspruch während der Flüchtlingskrise über Bord geworfen – das ist das Fazit einer Studie, die die Berichterstattung deutscher Tageszeitungen wie SZ, FAZ, Welt, BILD und mehrerer Regionalzeitungen untersucht hat.
Die von der Universität Leipzig und der Hamburg Media School ausgewerteten Artikel stammen aus dem Zeitraum zwischen Februar 2015 bis März 2016.
Michael Haller, Medienwissenschaftler und Leiter der Studie, sagte im Deutschlandfunk, dass die Studie zeige, dass sich die etablierten Medien während der Flüchtlingskrise mit den Ansichten der politischen Eliten gemein gemacht hätten.
Er sieht darüber hinaus auch abseits der Flüchtlingsthematik wenig Prespektivwechsel in der Berichterstattung – die Ansichten der Machthabenden seien dominant.
Quelle: Deutschlandfunk

*nicht nur für Herrn Grau interessant

Bayern legt vor

24 Jul

Albrecht Müller von den Nachdenkseiten hat einen sehr interessanten Artikel zu dem neuen bayerischen Unendlichkeits- Gefährder-Gesetz geschrieben.

Das bayerische Gefährder-Gesetz. Wegsperren – diese Möglichkeit zielt auch auf aufmüpfige Menschen, auf den fortschrittlichen Teil unserer Gesellschaft insgesamt
Am 19. Juli hat der Bayerische Landtag ein Gesetz verabschiedet, das weitreichende Folgen haben wird. Sogenannte Gefährder können vorbeugend länger eingesperrt werden. Nicht nur 14 Tage wie bisher, sondern drei Monate und nach richterlicher Überprüfung auch mehr, unendlich, wie Heribert Prantl in seinem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung meint. Es bedarf keiner „konkreten“ Gefahr, sondern künftig nur einer „drohenden“ Gefahr. Das neue Gesetz betrifft nicht nur potentielle terroristische Anschläge von sogenannten Islamisten, sondern jeden Bürger. Der Bayerische Innenminister Herrmann bezog sich ausdrücklich auf die Ausschreitungen von „Extremisten und Chaoten“ beim G20-Gipfel in Hamburg. Sie finden unten im Anhang A. die einschlägige Pressemitteilung von Minister Hermann und ab B. einige Artikel mit weiteren Informationen zum Thema. Zunächst einige Gedanken zum Vorgang.
Quelle: Nachdenkseiten Albrecht Müller

2015

24 Jul

Zwei doch sehr unterschiedliche Blicke auf das Jahr 2015.

So schreibt Herr Grau über eine Studie die er nicht verstanden hat: „Deutschland, so hatte man den Eindruck, war in einer kollektiven Willkommenstrance. Maßgeblich befeuert wurde dieses Gefühl durch die Leitmedien, die sich geradezu darin überschlugen, die neue deutsche Willkommenskultur abzufeiern – und wenn nicht vorhanden, dann einzuklagen.“
Wo war Herr Grau 2015? Ich habe bis heute niemanden in Trance in der Flüchtlingsarbeit erlebt; nur hart arbeitende Menschen, die anderen Menschen geholfen haben, unterzukommen, anzukommen. Welten trennen diese engagierten Menschen von denen, die in besagter Zeit auf einem Stuhl Buchstaben auf eine weiße Seite verteilten und sich nun beschweren, dass Muster sei doch nicht hübsch und der Inhalt sei verlogen. Schon das Wort „Erfindung“ in der Überschrift suggeriert etwas Merkwürdiges: als sei die Hilfsbereitschaft und der Einsatz damals nicht echt gewesen. Da werden von Grau einige Dinge miteinander vermischt, die sich so nicht mischen lassen.

Buchtipp (nicht nur) für Herrn Grau: Ulrich Teusch „Lückenpresse“
Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten

Die Erfindung der Willkommenskultur
VON ALEXANDER GRAU am 24. Juli 2017
Eine Studie untersucht die Rolle der Medien während der Flüchtlingskrise. Das erschreckende Ergebnis: Die Medien machten sich zum Sprachrohr der politischen Elite und ignorierten die Sorgen der Bevölkerung. Die Folgen sind verheerend, nicht nur für den Journalismus.
Quelle: Cicero

Ein Urteil über Merkels Flüchtlingspolitik
23. Juli 2017 Prantls Blick
Kommende Woche befindet der Europäische Gerichtshof darüber, ob es rechtens war im Spätsommer 2015 die Grenzen zu öffnen. Die Richter könnten den Grundstein für eine solidarische Flüchtlingspolitik legen.
Es ist ein Urteil zu erwarten, das in die Mitte der europäischen Flüchtlingspolitik zielt: Was ist legal, was ist illegal? Wer handelt legal? Wer ist legal, und wer ist illegal? Die Aktenzeichen in der Rechtssache C-490/16 und in der Rechtssache C-646/16 sind nicht nur juristische Aktenzeichen, sie sind historische Aktenzeichen.
Quelle: Süddeutsche „Prantls Blick“