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Bitte…

5 Nov

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Hagen Rether: Unser Wohlstand…

30 Okt

……ZAUBERWERK……

24 Okt

Wir haben gestern die WiF e.V. Nähwerkstatt feierlich auf den passenden Namen „Zauberwerk“ getauft. Eine angemessene Namensfeier folgt noch. 🙂

AUFRUF NÄHWERKSTATT

17 Okt

Offensichtlich haben wir einen richtigen Weg gefunden, erfolgreiche und sinnvolle Frauenarbeit anzubieten. Wir sind bereits heute mit unserem Vorhaben an einem Punkt, mit dem wir erst in einem halben Jahr gerechnet haben. Dieses ganze Potential was uns dargeboten wird, wollen wir so gerne aufnehmen und positiv verwerten! Das kann gelingen wenn wir unsere Nähwerkstatt, zu einem kleinen Unternehmen, so wie unsere Fahrradwerkstatt, weiter aufbauen.

Neben den beiden Gruppen haben wir auch schon mit einer Produktionsgruppe angefangen – eine Gruppe, die ab Januar mit den Frauen erweitert wird, die gerade den Nähführerschein erwerben. Sie sind bis dahin so gut ausgebildet, dass sie die „Glücksbüdel“ (statt Plastiktüten), für die Geschäfte nähen können.

Nun bekommen wir sogar bereits kleine Aufträge von Geschäften für unsere Glücksbüdel. Des weiteren wollen wir eine vorbildliche Aktion nachmachen, und Schlafsäcke für die Neugeborenenstation nähen und wir haben noch einen netten Überraschungsauftrag – dazu später mehr. Hochwertige Taschen sind auch schon in Arbeit und in die Möbelproduktion werden wir einsteigen.

Es ist für die Frauen die unser Angebot wahrnehmen, oft die einzige Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken und Neues dazu zu lernen, und in den Austausch mit anderen Frauen zu kommen. Es enstehen neue Freundschaften, mit gegenseitigen Besuchen, da auch geflüchtete Frauen teilnehmen die nicht, oder nicht mehr, im Schusterkrug wohnen. Über gemeinsamen Stoffeinkäufe, kann man u.a. wunderbar die Innenstadt von Kiel kennenlernen – um nur einige Beispiele zu nennen, die für die schönen Nebenbegleiterscheinungen bei dem Nähprojekt stehen.

Wir sind schon sehr überrascht worden, welche Talente in den Frauen schlummern, die wir teilweise schon seit zwei Jahren kennen und die jetzt regelrecht mit den richtigen Zutaten aufblühen.
Es ist eine wahre Freude dabei sein zu dürfen, wenn es erwacht und gefördert wird.
*

Mit so einem Selbstbewusstein, welches aktuell gerade über das Nähen entwickelt wird, wird man stark und starke Frauen trauen sich viel zu.

Wir brauchen für alles sehr, sehr viel Geld und möchten um zweckgebundene Spenden bitten, damit wir ohne Bremse durchstarten können!

Bankverbindung

Fördesparkasse WiF e.V.

BIC: NOLADE21KIE
IBAN: DE 38 2105 0170 1002 3522 74

Spendenquittungen können ausgestellt werden, vielen Dank!

*wenn wir die verdiente Teepause einlegen wollen, müssen wir regelmäßig die Stecker ziehen; da steckt ein wunderbarer Ehrgeiz dahinter

Nähführerscheine für Jung und Alt

12 Okt

Es rattern die Nähmaschinen im Schusterkrug wie wild!

Wir danken so vielen Menschen dafür, dass die Nähmaschinen in unserer Nähwerkstatt so abgehen und glühen, wie sie es seit Anfang Oktober emsig machen.
Viele Hände schaffen viel – und es ist wunderbar zu erleben, dass uns auch im Jahre 2017, weiter und wieder, viele Menschen bei der Umsetzung unseres langjährigen Nähtraumes unterstützen.
Danke an die Leitungen vom Schusterkrug- insbesondere an Bilal Abadi und Kerstin Melson für die schnellen Lösungen. – Danke an das Team von ZEIK für die gründlichen Übersetzungen und für die herzliche Mitarbeit in der Vorbereitungszeit -Ihr seid die Besten.

Ein liebevolles Dankeschön an Idun Hübner von der ZBBS !
Und natürlich danken wir Herrn Pohle, unseren Nähmaschinenreparaturkaiser von „Anilin&Chrom“ aus dem Knooper Weg 88, für seinen engagierten Einsatz in unserem Nähprojekt.

Seit Anfang Oktober bieten wir im Schusterkrug, neben unserer offenen Nähgruppe nun – dank Marianne, Shadan und Maryam – drei zusätzliche Projekte in der Nähwerkstatt an.

Eine Frauengruppe und eine Gruppe von Kindern/Jugendlichen, erwerben bis Ende des Jahres, unter der Anleitung von zwei gelernten Schneiderinnen, den Nähführerschein. Dieser wird ihnen feierlich zum Abschluss, nach über 30 Nähstunden, überreicht.
Dazu gehört auch das Lernen der deutscher Begriffe wie, „Nähfüüüßchen“, und „Schnittmusterpapier“, usw.
Es sind noch weitere Projekte geplant, die wir hoffentlich noch zusätzlich dieses Jahr umsetzen können.

Seit April 2015 gibt es unsere Nähwerkstatt, mit diesem einmaligen, einzigartigen, herzlichen, wunderbarsten Team! Wir sind weit gekommen…:-)

Schlag-Sätze

11 Sep

Haben Sie sich die Tage über auch gefragt, warum den Briten 2017 immer noch die schönsten Inseln in der Karibik gehören, über die gerade die Stürme wüten? Ein Luxushotel wird dort z.B., auf einer dieser traumhaften Luxusinsel, von den Schwiegereltern von Prinz Williams geführt. Die Einheimischen haben dort weniger solche Hotels.

Versteht man die Zusammenhänge in der Welt, käme einem so ein „Lindner-Satz“ niemals über die Lippen. Konstantin Wecker antwortet Lindner in einem offenen Brief, nicht nur zu dieser haarsträubenden Aussage:
„Es gibt kein Menschenrecht, sich seinen Standort auf der Welt selbst auszusuchen“, meinte der studierte Philosoph und Reserveoffizier und lässt sich dafür von der BILD feiern.

Sie haben Philosophie studiert? Dann haben Sie doch sicher Hannah Arendt gelesen? 
„(…) Es ist, als ob eine globale, durchgängig verwebte zivilisatorische Welt Barbaren aus sich selbst heraus produzierte, indem sie in einem inneren Zersetzungsprozeß ungezählte Millionen von Menschen in Lebensumstände stößt, die essentiell die gleichen sind wie die wilder Volksstämme oder außerhalb aller Zivilisation lebender Barbaren“, schreibt sie in „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. 

„Daß es so etwas gibt wie ein Recht, Rechte zu haben – und dies ist gleichbedeutend damit, in einem Beziehungssystem zu leben, in dem man aufgrund von Handlungen und Meinungen beurteilt wird –, wissen wir erst, seitdem Millionen von Menschen aufgetaucht sind, die dieses Recht verloren haben und zufolge der neuen globalen Organisation der Welt nicht imstande sind, es wiederzugewinnen.“

Was sind denn bitte Menschenrechte für Sie? Nur die Rechte, die Menschen wie Sie gewillt sind, ihnen zu verleihen?

Hinter den Schlagzeilen: Konstantin Wecker

Das FahrradwerkstattTeam hat einen großen Wunsch!

9 Sep

Wenn man zur Zeit unser Fahrradwerkstattteam befragt, was es noch brauchen täte, bekommt man von allen aus dem Team die eine Antwort:

Findet bitte eine Wohnung für unseren Khalid!
Er ist uns allen sehr vertraut und Khalid ist uns wegen seiner Zuverlässigkeit, seines Fachwissens und seiner Freundlichkeit sehr ans Herz gewachsen. Ohne ihn hätten wir viele Probleme der Vergangenheit nicht so schnell lösen können.
Unser Kollege Peter Fischer hat sich zusätzlich zu den Bemühungen der Verwaltung aufwendig bemüht, für Khalid und seine Familie eine Wohnung zu bekommen. Keine der Bemühungen hat bisher dazu geführt, dass ein Angebot gemacht wurde. Wohnungen in dieser Größe sind ja leider sehr rar.
Die Wohnung der Familie (Ehepaar 5 Kinder – 4 davon im schulpflichtigem Alter und eine Tochter 19 Jahre alt) würde das Sozialamt mit ca. € 850,- unterstützen. Wir legen alle die Hand für ihn ins Feuer und die Schraubenschlüssel obendrauf!

Wer ein Angebot für Khalid hat, kann sicher sein dass die Familie in allen Belangen zur neuen Wohnung/Haus, von einem großen Team Engagierter unterstützt wird, und dabei begleitet, alle Regeln und Pflichten als Mieter in Deutschland zu befolgen.
Angebote bitte an: SBSievert@aol.com

Bei dem letzten Besuch von Herrn Todeskino in der Fahrradwerkstatt kündigte dieser an, schriftlich festgehalten in einem Artikel der KN, sich um eine Wohnung für Khalid unterstützend zu kümmern, weil auch er spontan angetan von Khalid’s Auftreten war. Leider kam danach nichts mehr. Vielleicht liest er diese Zeilen und erinnert sich, das wäre fein! 🙂

Das war Spitze!

9 Sep

Marianne’s Ferienprojekt hat dem Nähteam viel Freude bereitet und uns vor allem darin bestärkt, unser bestehendes Angebot weiter auszubauen.
Die Bedarfe sind stark vorhanden!

Seit April 2015 hat WiF e.V.,  zeitgleich zur Fahrradwerkstatt im Schusterkrug, die Nähwerkstatt mit einem Startkapital von fünf gespendeten Nähmaschinen der ZBBS, plus einigen Nähutensilien, eingerichtet und betreut diese mit einem mittlerweile festen Team aus Schneiderinnen, Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen und einer sehr talentierten, multikreativen, Nähmaschinenretterin!
Auch Herr Pohle von „Anilin und Chrom“ unterstützt uns nun seit über zwei Jahren und hat schon viele Nähmaschinen für die Bewohner reparieren können.

Weiter gehört zu unserem regelmäßigen Nähabend eine qualifizierte Kinderbetreuung, die sich liebevoll um eine altersgemischte Kinderschar, von teilweise 30 Kindern kümmert, damit die Mütter und Väter ungestört arbeiten können.
Unsere Zusammenarbeit mit der Intensivstation der Kinderklinik läuft weiter und es gibt Ideen, auch dort noch aktiver zu werden.

Ungebrochen wurden wir immer wieder von privaten Spendern unterstützt, mit Nähmaschinen, Stoffen, Zubehör, Geldspenden.
Herzlichen Dank an Alle!

Nach unserer erfolgreichen Woche, planen wir weitere Projekte die parallel zu unserem jetzigen Angebot laufen sollen und für die BewohnerInnen Perspektiven für die Zukunft bieten können.
Dazu bald mehr….:-)

*Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wie glücklich die Herstellung eines Topflappen, auch in „schief“, machen kann. Danke, Marianne! 🙂

Der Jemen

3 Aug

Die humanitäre Katastrophe im Jemen
Verdrängt und nicht wichtig genug
Im Jemen entfalte sich lautlos eine menschliche Tragödie, die außerhalb des Landes kaum auf Interesse stoße, kommentiert Jürgen Stryjak im Dlf. An Krieg und Elend seien zwar alle Konfliktparteien schuld, aber Saudi-Arabien spielte eine besondere Rolle. Denn mit dem Königreich bombardiere eines der reichsten Länder der Welt eines der ärmsten.

Offenbar fühlen sich nicht nur die Jemeniten von der Welt verlassen, sondern auch die ausländischen Helfer. Vertreter von den Vereinten Nationen oder vom Roten Kreuz veröffentlichen immer neue Zahlen, um mit apokalyptischen Statistiken die Welt aufzurütteln. 400.000 Cholera-Infizierte und fast 2.000 Cholera-Tote seit April, sieben Millionen Menschen, die von einem qualvollen Tod durch Krankheit bedroht sind sowie durch Verhungern, denn die Lebensmittelversorgung ist zusammengebrochen. 60 Prozent der Menschen im Jemen wüssten nicht, wo sie die nächste Mahlzeit erhalten könnten, erklärte ein hochrangiger UN-Funktionär in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.
Quelle: Deutschlandfunk

Der „falsche“ Mensch !?!

3 Aug

Kein Mensch ist illegal! Und was ist ein falscher Mensch?
„Die Welt“ sollte nachdenken gehen…


Quelle: Screenshot die Welt

Feriennähwoche in der Nähwerkstatt

3 Aug

Marianne startet mit dem Team eine ganze Nähwoche in den Ferien! Sollten Sie noch Stoffe abzugeben haben oder anderes Nähzubehör -wir planen nach den Ferien zusätzliche Projekte – freuen wir uns! Bitte melden unter:
SbSievert@aol.com

Martin Müller von der Fahrradwerkstatt hat ab sofort eine neue Mailadresse: fahrradwerkstatt.mfg5@gmail.com
Sollten Sie feststellen, dass Sie noch Fahrräder in der Garage unbenutzt rumstehen haben, oder wenn Sie sich endlich ein neues Radel gönnen wollen oder wenn ihr Fahrrad zu groß, zu klein, zu dünn ist; melden sie sich bei uns und wir holen es ab!

GEMEINSAME STELLUNGNAHME VON 20 VERBÄNDEN UND ORGANISATIONEN

31 Jul

„Vom Aufnahmeland zum Abschiebeland: »Hau-Ab-Gesetz« tritt in Kraft
Das sogenannte »Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht« tritt am 29.07. in Kraft. Im Vorfeld wurde das Vorhaben von in der Flüchtlingsarbeit aktiven Verbänden und Organisationen scharf kritisiert. Ein Paket mit teils verfassungsbedenklichen Verschärfungen, mit denen Deutschland immer weiter vom Aufnahmeland zum Abschiebeland mutiert.“

Pro Asyl

STELLUNGNAHME
Anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzentwurfes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht durch das Bundeskabinett fordern 20 Verbände und Organisationen, dass im Rahmen des Gesetzesvorhabens das Wohl der betroffenen Kinder vorrangig berücksichtigt wird.
Der Gesetzentwurf sieht unter anderem eine Ausweitung der Personengruppe vor, die unbefristet zum Verbleib in Erstaufnahmeeinrichtungen verpflichtet werden können. Die Folge wäre, dass Bundesländer die Möglichkeit bekämen, auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien in Deutschland Asyl suchen, zeitlich unbegrenzt in Erstaufnahmeeinrichtungen unterzubringen.
Damit wäre zum Beispiel einer großen Zahl von Kindern dauerhaft der Zugang zu Schulen verwehrt, befürchten die unterzeichnenden Organisationen. Sie unterstreichen, dass Kinder und Jugendliche grundsätzlich so kurz wie möglich in Flüchtlingseinrichtungen untergebracht werden sollten, da diese oftmals nicht sicher und nicht kindgerecht sind.
Das Zusammenleben mit vielen fremden Menschen auf engem Raum, mangelnde Privatsphäre und fehlende Rückzugsorte haben negative Auswirkungen auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen.
Zudem sind der Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie zu Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche in Erstaufnahmeeinrichtungen stark eingeschränkt.
Quelle: Unicef